Kategorie: Winterangebote

Interessante Tour durch die Dippoldiswalder Heide

Waren Sie schonmal in der Dippoldiswalder Heide? Nein? Das ist schade, aber zu ändern. Die Dippoldiswalder Heide kurz in Wort und danach in einer kleinen Galerie vorgestellt:

Die Dippoldiswalder Heide – Insider sagen: Dippser Heide – ist ein äußerst abwechslungsreiches Waldgebiet ca. 15 km südlich von Dresden. Eigentlich sind es sogar drei Heiden: die Dippser, die Ruppendorfer und die Hirschbacher Heide. Höchste Erhebung ist der Wilisch mit seinen Basaltsäulen. Von hier aus hat man bei klaren Wetter eine vorzügliche Panoramasicht über das Dresdner Elbtal, die Hügelketten der Westlausitz, das Osterzgebirge, die Sächsiche Schweiz und die blauen böhmischen Berge. Das Gebiet lag einst am Rande eines Kreidemeeres und so bildeten sich Sandsteinformationen mitten im heutigen Wald. Der Einsiedlerstein hat es sogar zum offiziellen Kletterfelsen geschafft.

Die Dippser Heide eignet sich zu jeder Jahreszeit für Wanderungen leichter bis mittlerer Schwierigkeit und ist mit der Buslinie 360+ gut zu erreichen. Die folgenden Aufnahmen wurden bei suboptimalen Lichtverhältnissen mit einem Smartphone gemacht:

Schneeschuhwandern im Riesengebirge

Wen es einmal gepackt hat, den lässt es nicht mehr los: das Schneeschuhwandern. Da die Schneeauflage in der Sächsischen Schweiz und im Osterzgebirge keine Schneeschuhtouren mehr zuließ, zog es uns wieder einmal ins westliche Riesengebirge. Genauer gesagt, nach Rokytnice nad Jizerou (Rochlitz an der Iser) zu unserem genialen Gastgeber Frantisek. Der Ort eignet sich vorzüglich zum Schneeschuhwandern, bietet er doch weite, freie Flächen mit Panoramablicken zum Genießen. Aber auch Touren zu etwas ferneren Tageszielen sind machbar, z.B. in Richtung Teufelsberg (Cerna hora) hoch über Harrachov (Harrachsdorf), auf den Teufelsplan (Ruzicky) oder zu den Hofbauden (Dvoracky). Von dort aus ist auch eine längere Tour zur Elbquelle oder zur Wosseckerbaude (Vosecka bouda) möglich. Diesmal nicht unser Ziel, aber ebenfalls realistisch ist die sehr anspruchsvolle Tour über Jerusalem (Rezek) und die Schlüsselbauden nach Spindleruv mlyn (Spindelmühle). Anders als in den räumlich relativ begrenzten Wintersportgebieten des oberen Osterzgebirges gibt es in und um Rokytnice kaum Konkurrenz mit Loipenjägern und Abfahrtsfans. Man kann sich sehr gut aus dem Weg gehen und seine Lieblingsbetätigung geniessen. Und man ist bei idealen Verkehrsbedingungen von Dresden aus in 2,5 Stunden dort. Im Folgenden gibt es einige fotografische Eindrücke von der Februartour 2019. Die Bilder können durch Anklicken auch vergrößert werden: