Schlagwort: Riesengebirge

Neues von Rübezahl und Heinzelmännchen

Wer eine Landschaft wirklich verstehen will, muss ihre Sagen, Legenden und Märchen kennen. Den Herrn der Berge, Rübezahl, kennt in Tschechien, Polen und Deutschland jedes Kind. Weniger bekannt sind Sagengestalten des Isergebirges: Nebelgeist, Moorfrau, Wassermann, Eiskönig oder Heinzelmännchen. Dies alles und noch viel mehr hat die Autorin und Journalistin Petra Laurin in zwei neuen Büchern in tschechischer und deutscher Sprache veröffentlicht.

Ich erinnere mich gern an unsere Begegnungen im Riegerhaus, Haus der Tschechisch-Deutschen Verständigung in Rynovice (Reinowitz), zur Vorbereitung und Durchführung einer Wanderreise im Dreiländereck Sachsen-Nordböhmen-Niederschlesien 2025.

Schneeschuhwandern im Riesengebirge

Wen es einmal gepackt hat, den lässt es nicht mehr los: das Schneeschuhwandern. Da die Schneeauflage in der Sächsischen Schweiz und im Osterzgebirge keine Schneeschuhtouren mehr zuließ, zog es uns wieder einmal ins westliche Riesengebirge. Genauer gesagt, nach Rokytnice nad Jizerou (Rochlitz an der Iser) zu unserem genialen Gastgeber Frantisek. Der Ort eignet sich vorzüglich zum Schneeschuhwandern, bietet er doch weite, freie Flächen mit Panoramablicken zum Genießen. Aber auch Touren zu etwas ferneren Tageszielen sind machbar, z.B. in Richtung Teufelsberg (Cerna hora) hoch über Harrachov (Harrachsdorf), auf den Teufelsplan (Ruzicky) oder zu den Hofbauden (Dvoracky). Von dort aus ist auch eine längere Tour zur Elbquelle oder zur Wosseckerbaude (Vosecka bouda) möglich. Diesmal nicht unser Ziel, aber ebenfalls realistisch ist die sehr anspruchsvolle Tour über Jerusalem (Rezek) und die Schlüsselbauden nach Spindleruv mlyn (Spindelmühle). Anders als in den räumlich relativ begrenzten Wintersportgebieten des oberen Osterzgebirges gibt es in und um Rokytnice kaum Konkurrenz mit Loipenjägern und Abfahrtsfans. Man kann sich sehr gut aus dem Weg gehen und seine Lieblingsbetätigung geniessen. Und man ist bei idealen Verkehrsbedingungen von Dresden aus in 2,5 Stunden dort. Im Folgenden gibt es einige fotografische Eindrücke von der Februartour 2019. Die Bilder können durch Anklicken auch vergrößert werden: