Kategorie: Sächsische Schweiz

70 Jahre Landschaftsschutzgebiet Sächsische Schweiz – „Durch Tun bewahren“

Deutsch-tschechisches Fachgespräch findet große Resonanz

Am 04.11.2026 fand im Nationalparkzentrum Bad Schandau auf Einladung der Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz (NPFV) das deutsch-tschechische Fachgespräch „70 Jahre Landschaftsschutzgebiet Sächsische Schweiz – „Durch Tun bewahren“ statt. Das binationale Treffen diente sowohl einer Bestandsaufnahme als auch der Vertiefung handlungsorienter Kompetenzen für Akteure in der grenzüberschreitenden Region. Die NPFV Sächsische Schweiz veröffentlichte dazu folgende Pressemitteilung:

„Die Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz von Sachsenforst (NLPFV) würdigte diese Woche gemeinsam mit der Nationalparkverwaltung Böhmische Schweiz (NLPV BS) das 70-jähriges Bestehen des Landschaftsschutzgebiets Sächsische Schweiz mit einem länderübergreifenden Fachgespräch im NationalparkZentrum.

Das 1956 gegründete Landschaftsschutzgebiet bildet gemeinsam mit dem Nationalpark die Nationalparkregion Sächsische Schweiz. Viele Akteure und Freiwillige bewahren und entwickeln diesen durch Sandstein geprägten Natur- und Kulturraum.

Uwe Borrmeister, Leiter der Nationalpark- und Forstverwaltung von Sachsenforst betont: „Nicht ohne Stolz begehen wir als zuständige Naturschutz- und Forstverwaltung mit den Einwohnern und Partnern den 70.Geburtstag des Landschaftsschutzgebiets, unserer Nationalparkregion Sächsische Schweiz. Wir führen damit gemeinsam die Jahrzehnte langen Leistungen unserer Vorgänger fort.

Eine Landschaft in ihrer Ursprünglichkeit als Wohn, Arbeits- und Erholungsraum zu erhalten, bedeutet, sich auch immer wieder den gesellschaftlichen neuen Anforderungen zu stellen. Das ist unsere Aufgabe neben der Betreuung des Nationalparks, welcher wir uns tagtäglich mit aller Fachkompetenz widmen. Unser Dank geht auch an alle, die im Kleinen wie auch Großen mit ihrer Arbeit zum Landschaftserhalt beitragen. Pflege durch Nutzung ist dabei der Weg.“

Das Fachgespräch zog rund 130 Interessenten ins NationalparkZentrum und behandelte vertieft unterschiedliche natur- und kulturräumliche Facetten des Elbsandsteingebirges.

Prof. Ulrich Walz, Landschaftsökologe an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, und Ronny Goldberg, Naturschutzfachmann von der Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz zeichneten die Geschichte des Landschaftsschutzgebietes seit 1800 nach. Im Mittelpunkt stand die Veränderung der Wald- und Grünlandflächen und der damit verbundene Flora- und Faunawechsel. Typische Strukturelemente des Elbsandsteingebirges wie Baumreihen, Streuobstwiesen, Kleingewässer und Trockenmauern waren im Fokus. Anhand historischer Dokumentationen zeigten die Referenten, wie sich der Landschaftswandel auf Bodenerosion, Artenvielfalt und Landschaftsbild auswirkte. Zugleich skizzierten sie Perspektiven für den langfristigen Erhalt dieser wertvollen Kulturlandschaft.
Am Beispiel des Rebhuhns verdeutlichten sie den Teilnehmenden, wie der Rückgang kleinteiliger landwirtschaftlicher Parzellen und der damit verlorenen Flächengrenzen die Population dieser bodenbrütenden Vogelart dramatisch schwächte. Ähnliche Folgen zeigen sich bei Pflanzenarten wie Orchideen, Wacholder, Knabenkraut und Enzian.

Jitka Elznicová, Forscherin an der Fakultät für Umwelt der J. E. Purkyně Universität Ústí nad Labem, stellte Forschungsergebnisse zum Wandel der Böhmischen Schweiz vor. Sie reichten von der Flächennutzung bis zu einzelnen Landschaftselementen. Im Zentrum ihres Vortrags stand der Aufbau einer Geoinformationsdatenbank für die grenzüberschreitende Region Sächsisch-Böhmische Schweiz. Sie entstand in mehreren EU-geförderten Projekten, vor allem „Gedächtnis der Landschaft“ und dem bis 2027 laufenden Projekt „TransForMon“. Interessierte finden die Teilergebnisse als interaktiven digitalen Routenführer durch den Landschaftswandel unter projects.fzp.ujep.cz/LM/mapApp sowie im Reiseführer Kyjov – Hinterhermsdorf.

Peter Bauer, Leiter der Abteilung für Naturschutz in der NLPV BS Böhmische Schweiz, reiste ebenfalls aus Tschechien an. In seinem Vortrag „90 Jahre Bemühungen und Schwierigkeiten für den Erhalt des Natur- und Kulturerbes im Norden Böhmens“ zeichnete er die politische Geschichte des Schutzes im Elbsandsteingebirge nach. Er führte von den ersten Bemühungen um das „Elbstromgebiet“ bis zur Ausweisung des böhmischen Landschaftsschutzgebiets Elbsandsteingebirge – Lesy CHKO Labské pískovce im Jahr 1972.

Jörg Weber und Jens Posthoff, Mitarbeitende der NLPFV, zeigten an zahlreichen Praxisbeispielen, wie maßgeblich die Aktivitäten vieler Ehrenamtlicher den Erhalt der Kulturlandschaft tragen. Dazu zählen Mahd artenreicher Wiesen, Baumschnittaktionen, Müllberäumungen, Neophytenbekämpfung, Bachrenaturierungen, Teichsanierungen, das Anlegen von Blühstreifen und Obstalleen sowie Entbuschungen. „Allein im Jahr 2026 haben Ehrenamtliche bereits 12.000 Stunden für den Erhalt der Kulturlandschaft geleistet“, so Jens Posthoff.

Andreas Knaak, langjähriger ehemaliger Mitarbeiter der NLPFV, stellte die Bergsportkonzeption vor. Er erläuterte, welche Aspekte daraus besonders dem Schutz des Landschaftsschutzgebietes dienen.

Hartmut Schippers, Revierleiter für Revier 14 Gohrisch der NLPFV und Henryk Schulz, Betriebsleiter der AG Reinhardtsdorf und Vorsitzender des RBV Sächsische Schweiz – Osterzgebirge e.V. zeichneten den Werdegang einer Agrargenossenschaft in der Kulturlandschaft nach. Sie zeigten die Herausforderungen eines Landwirtschaftsbetriebs mit rund 1.500 Hektar Ackerland, Grünland und Wald. Außerdem stellte Henryk Schulz vor, wie sich die Genossenschaft „Oberes Elbtal Reinhardtsdorf e.G.“ aufstellt um künftig wettbewerbsfähig zu bleiben.

Dana Vebrová, Leiterin der Monitoring-Abteilung des NP Böhmische Schweiz, beleuchtete die Entwicklung der Wälder im böhmischen Teil des Elbsandsteingebirges. Sie ging auf die Nonnenfraß-Kalamität in den 1920er-Jahren, die Schadstoff-Kalamität in den 1970er- und 1980er-Jahren und die Borkenkäferkatastrophe ab 2018 ein. Zudem zeigte sie auf, wie das Klima die Gehölzartenvielfalt prägt.

Abgerundet wurden die Vorträge durch die Buchvorstellung vom Autor Rainer Reichstein, Mitglied der Schutzgemeinschaft Sächsische Schweiz und zertifizierter Nationalparkführer. Er führte sein Buch „Vom Meeresgrund zur Barbarine – ein geologischer Streifzug durch das Elbsandsteingebirge“ ein. „Kein Titel prägt diese Landschaft besser als das Wort Elbsandsteingebirge“, so Rainer Reichstein.

BU:

Foto: Stefanie Engelbrecht

Das Buch „Vom Meeresgrund zur Barbarine – ein geologischer Streifzug durch das Elbsandsteingebirge“ bildet eine Essenz der mehr als 150 durchgeführten Exkursionen unter dem Motto „Geologie erleben“, die seit Anfang der 2000er Jahre von Rainer Reichstein und Armin Zenker angeboten werden.

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Schönes Wochenende

Ihr

J. Weber

Jörg Weber

Stabsstelle    

kommissarischer Pressesprecher

SB Öffentlichkeitsarbeit/Regionale Kooperationen

(Redaktion Sandsteinschweizer, Projekte Nationalparkpartner/Fahrtziel Natur)

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STAATSBETRIEB SACHSENFORST

Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz

An der Elbe 04 / 01814 Bad Schandau

Tel.: +49-35022 – 900613 / Mobil +49 173 3796458

Joerg.Weber@sachsenforst.sachsen.de | www.sachsenforst.de  I www.nationalpark-saechsische-schweiz.de „

Eröffnung Uferweg am Amselsee (Kurort Rathen) nach Sturmereignis im Juli am Samstag den 07. November 2026

Die Nationalpark – und Forstverwaltung Sächsische Schweiz und der Kurort Rathen geben die Wiedereröffnung des Amselsee – und Füllhölzelweges am Sonnabend, den 07.11.2026 10:00 Uhr bekannt.

Am gleichen Tag startet die Region feierlich in die touristische Wintersaison 2026/27.

Nachdem die forstlichen Arbeiten durch die NLPFV in diesen Bereichen Ende Oktober abgeschlossen werden konnten, wird der Kurort Rathen auch die notwendigsten Reparaturarbeiten an Geländern und Promenadenweg bis Ende dieser Woche abschließen können.

Danach bleiben noch Arbeitsbereiche, an denen die Reparatur von Wegen oder Steiganlagen notwendig sind, weiter gesperrt. Dies sind u.a. der Pionier- und Knotenweg einschließlich der Verbindung zum Füllhölzelweg sowie der Wegeabschnitt zwischen Felsenbühnenkasse und Basteiweg.

Auch viele Kletterzustiege sind noch nicht wieder nutzbar.

Die Arbeiten im November werden mit der Reparatur von Wegen und Treppen- sowie Steiganlagen und weiteren Feinarbeiten (z.B. auch das Beräumen des Amselsees nach Ablassen) fortgeführt.

Foto 1: Roman Rolof

Der Weg zum Amselsee vorbei an der Kasse der Felsenbühne ist ab Samstag wieder durchgängig über die Schwedenlöcher bis zur Bastei begehbar.

Foto 2: Daniel Thomann

Blick über den Amselsee in Richtung Raaber Kessel kurz nach dem Sturmereignis.

Für Rückfragen stehe wir gerne zur Verfügung.

Ihr

J. Weber

Jörg Weber

Stabsstelle     

kommissarischer Pressesprecher

SB Öffentlichkeitsarbeit/Regionale Kooperationen

(Redaktion Sandsteinschweizer, Projekte Nationalparkpartner/Fahrtziel Natur)

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STAATSBETRIEB SACHSENFORST

Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz

An der Elbe 04 / 01814 Bad Schandau

Tel.: +49-35022 – 900613 / Mobil +49 173 3796458

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Wanderweg von Kurort Rathen zur Bastei wieder freigegeben

Zum aktuellen Stand der Schadensbeseitigung nach dem Sturmereignis vom 31.07.2026 veröffentlichte die Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz heute folgende Presseinformation:

„Nach umfangreichen Freischneidearbeiten – Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz von Sachsenforst und Kurort Rathen geben den Basteiweg wieder frei

Die Spezialisten der Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz von Sachsenforst haben unterstützt durch die Gemeindeverwaltung von Kurort Rathen den wichtigen Wanderweg „Basteiweg“ im Nationalpark auf 1,2 km Länge freigesägt.

Die untere Forstbehörde im Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge hat kurzfristig die Allgemeinverfügung zur Waldsperrung so angepasst, dass der Basteiweg, der als wichtigster Wanderweg den Kurort Rathen auf aussichtsreicher, aber steiler Strecke mit der Basteibrücke und der Basteiaussicht verbindet, wieder frei bewandert werden kann.

Unter Beteiligung von Staatsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch, der Staatsministerin für Tourismus Barbara Klepsch, Landrat Michael Geisler und Bürgermeister Roman Rolof entfernten um 13 Uhr der Waldarbeiter Lucas Hänsel und der Mitarbeiter der Nationalparkwacht Frank Kowalzik zusammen mit zwei Mitarbeitenden der Gemeinde Kurort Rathen, die alle intensiv an der Beseitigung der umfangreichen Schäden beteiligt waren, das Baugitter, das für die Absperrung des Wanderwegs genutzt wurde.

Viele komplizierte Baumbrüche waren trotz der Schnelligkeit der Arbeiten unter Beachtung aller Sicherheitsanforderungen zu beseitigen. Forstmaschinen konnten auf dem bekannten schmalen Wanderweg nicht eingesetzt werden. Alles musste von Hand bewegt werden. Auch im Bereich des Zugangs zur Basteibrücke und der Ferdinandaussicht waren schwere Ast- und Baumbrüche zu beseitigen.

Seit Montag waren vier Forstwirte und ein Ranger der Nationalpark- und Forstverwaltung unter federführender Anleitung des Nationalpark-Revierförsters Frank Wagner alleine an diesem Weg im Einsatz, der durch die Steilheit des Geländes und die hohen Temperaturen besonders herausfordernd war.

Die Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz von Sachsenforst ist froh, diesen wichtigen Wanderweg zwischen dem Kurort Rathen und der Bastei, der im Jahr von vielen Tausend Menschen begangen wird, so schnell nach dem Unwetter wieder freigeben zu können. Damit steht er symbolisch für die weiteren Aufräumarbeiten, die in vollem Gange sind und weiter vorangetrieben werden. Dabei werden neben Mitarbeitern der Nationalpark- und Forstverwaltung und der Maschinenstation von Sachsenforst auch regionale Forstunternehmen sowie Spezialfirmen eingesetzt.

Die weiteren Entwicklungen zum Arbeitsfortschritt und zur Wiederöffnung weiterer Wanderwege können Sie im Ticker unter folgendem Link verfolgen: Sturmschädenbehebung im Rathener Gebiet.

BU:

Fotos: Hp. Mayr

Bild 1: Bastei nun auch von Rathen wieder erreichbar: Unter Beteiligung von Staatsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch und der Staatsministerin für Tourismus Barbara Klepsch wurde der Basteiweg offiziell wieder für Besucher freigegeben.

Bild 2: Parallel zur Eröffnung gehen die Arbeiten zum Freischneiden weiter – wie beispielsweise hier am Füllhölzelweg, direkt am Ortsrand von Kurort Rathen.

i. A. des Pressesprechers

Nadja Rademacher

Sachbearbeiterin Öffentlichkeitsarbeit-Netzwerk

Assistant Desk Officer Public Relation-Network“

Besucherinformation im Nationalparkrevier Hinterhermsdorf am 06.08.2026

„Im Nationalpark-Revier Hinterhermsdorf muss der Bammelweg bis auf Weiteres gesperrt werden. Grund hierfür sind Baumstürze nach dem Unwetter am 4.8. sowie die damit einhergehende Instabilität weiterer Bäume und Gefahr weiterer Baumstürze. Die Umleitung erfolgt über Heidelbachweg und Kalkstraße wie in der angehängten Karte eingezeichnet.

Eine aktuelle Übersicht über bestehende Einschränkungen finden Sie auf unserer Wegeservice-Seite.

Mit freundlichen Grüßen

Amrei Voigt

Mitarbeiterin Digitales Besuchermanagement

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STAATSBETRIEB SACHSENFORST

Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz

An der Elbe 4 | 01814 Bad Schandau

Tel.: +49 (0)35022 900-638 | Mobil: +49 (0)173 9616687

Amrei.Voigt@sachsenforst.sachsen.de | www.sachsenforst.de  I www.nationalpark-saechsische-schweiz.de„

Medieninformation zur Beseitigung der Sturmschäden in der Sächsischen Schweiz

Der Staatsbetrieb Sachsenforst veröffentlichte soeben folgende Medieninformation zur Beseitigung der Sturmschäden in der Sächsischen Schweiz:

Medieninformation
8/2026
Staatsbetrieb Sachsenforst, Geschäftsleitung


Beseitigung der Sturmschäden in der Sächsischen Schweiz


Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz hat mit den
Aufräumarbeiten begonnen


Die Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz von Sachsenforst
hat in Abstimmung mit den betroffenen Kommunen die Aufarbeitung der
massiven Schäden begonnen, die das Sturmereignis am vergangenen Freitag
zwischen Kurort Rathen und dem Polenztal hinterlassen hat.
Vordringlich wird an der Schadholzbeseitigung nach folgenden Prioritäten
gearbeitet:

  • Sicherung von Gebäuden, öffentlicher Infrastruktur und Zugängen wie
    beispielsweise der Felsenbühne, dem Kiosk Wanderrast am Amselsee
    und der Walthersdorfer Mühle
  • Freischneiden wichtiger Rettungs- und Erschließungswege für das
    Schadgebiet zur Befahrbarkeit durch Forstfahrzeuge wie Harvester
    und Forwarder, das teilweise erforderlich ist, um an die Schadensorte
    im Umfeld der beschädigten Gebäude heranzukommen
  • Wichtige Wanderwege zwischen Bastei und Rathen, die kurzfristig
    freigeräumt werden können wie Basteiweg und Schwedenlöcher
    Die Beseitigung von Sturmschäden zählen auch für erfahrene Waldarbeiter zu
    den gefährlichsten Arbeiten, so dass erhöhte Sicherheitsanforderungen
    einzuhalten sind.
    Einerseits droht Gefahr von oben durch noch hängende Bäume oder große
    Äste, bei denen nicht eingeschätzt werden kann, wann sie herabstürzen.
  • Ihre Ansprechperson
    Lars Richter
    Durchwahl
    Telefon +49 3501 542-166
    Lars.Richter@
    sachsenforst.sachsen.de
    Graupa,
  1. August 2026
    Hausanschrift:
    Staatsbetrieb Sachsenforst
    Geschäftsleitung
    Bonnewitzer Str. 34
    01796 Pirna OT Graupa
    www.sachsenforst.de
    Verkehrsverbindung:
    Buslinie G (Pirna-Graupa)
    Buslinie 83 (Pillnitz-Graupa)
  2. Seite 2 von 2
    Andererseits können die Stämme der übereinander geworfenen Bäume unter großer
    Spannung stehen und beim Durchsägen unkontrolliert mit großer Wucht aufreißen. Dies
    bedeutet eine erhebliche Verletzungsgefahr für die Waldarbeiter.
    Deswegen wird dem Einsatz von Forstmaschinen – wo immer möglich – der Vorzug
    gegeben. Da die engen Wege im Rathener Ortsgebiet die Zufahrt großer
    Forstmaschinen nicht zulassen, führt die Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische
    Schweiz geeignete Maschinen durch das betroffene Sturmschadensgebiet an die
    Schwerpunkte am Ortstrand heran.
    Forstminister Georg-Ludwig von Breitenbuch: „Mit dem schnellen Beginn der
    Aufräumarbeiten durch die Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz von
    Sachsenforst wollen wir die Menschen bei Rathen zügig unterstützen. Die
    Sturmholzaufbereitung in solch einer unübersichtlichen Lage erfordert die höchste
    Konzentration der ausführenden Waldarbeiter. Besucher bitte ich deshalb, die
    Absperrungen zu ihrer eigenen Sicherheit zu berücksichtigen und die Waldarbeiter bei
    ihrer gefährlichen Tätigkeit zu achten.“
    Die betroffenen Waldbereiche sind durch die Allgemeinverfügung des Landratsamtes
    Sächsische Schweiz-Osterzgebirge vom 3. August bis Ende August gesperrt
    (https://www.landratsamt-pirna.de/forst.html).
    Der Bereich mit den betroffenen Wanderwegen kann auf einer Karte unter folgendem
    Link eingesehen werden: https://nationalpark-saechsische-schweiz.de/karte
    Zu betonen ist dabei, dass im Basteigebiet vom großen Basteiparkplatz her sowohl die
    Basteiaussicht, das Basteirestaurant als auch die ein wenig abseits liegende
    Pavillonaussicht weiterhin wie bisher erreichbar und geöffnet sind. Auch alle
    Wanderwege in Richtung Norden zum beliebten Steinernen Tisch, zum Uttewalder
    Felsentor oder nach Stadt Wehlen sind offen. Für den Malerweg ist eine attraktive
    Umleitung eingerichtet. Leidglich in Richtung Rathen ist derzeit noch kein Abstieg
    möglich, bis alle sicherheitsrelevanten Bäume und Starkäste entfernt sind.
    Gesperrt sind demnach aktuell die Wanderwege Schwedenlöcher, Amselgrund und der
    Basteiweg (Aufstieg von Rathen zur Bastei) sowie Teile des Polenztalweges und weitere
    Wegeabschnitte in der Umgebung des Schadgebietes. Aktuelle Sperrrungen und
    etwaige Umleitungen sind hier zu finden: https://nationalpark-saechsische-
    schweiz.de/wegeservice
    Die Dauer der Aufräumarbeiten ist aufgrund der notwendigen Sicherheitsanforderungen
    und schwierigen Geländesituation derzeit nicht abschätzbar.

Update Waldsperrungen im Nationalpark Sächsische Schweiz

Nach dem Sturmereignis im Gebiet um den Kurort Rathen am 31.07.2026 besteht ein großes Informationsbedürfnis. Die Nationalpark- und Forstverwaltung informierte heute ihre Lizenzpartnerinnen und -partner über häufig gestellte Fragen und Antworten zum Thema „Wegesperrungen“. Dazu wurde eine laufend aktualisierte Informationsseite und ein FAQ-Bereich eingerichtet – siehe hier: https://nationalpark-saechsische-schweiz.de/faq-zur-situation-in-rathen .

Es wird darauf hingewiesen, dass nur die auf der o.g. Informationsseite gekennzeichneten Waldgebiete gesperrt sind. Alle anderen Bereiche des Nationalparks und die linkselbischen Gebiete der Sächsischen Schweiz sind erreichbar und nicht gesperrt.

(Foto: U. Borrmeister)

Spendenaufruf des Tourismusverbandes Sächsische Schweiz veröffentlicht

Der Tourismusverband Sächsische Schweiz hat heute folgende Pressemitteilung veröffentlicht, die ich gern teile:

PRESSEMITTEILUNG
Nach dem schweren Unwetter in Kurort Rathen: Tiefe Betroffenheit, Dank an Einsatzkräfte und konkrete Spendenmöglichkeiten für den WiederaufbauPirna, 03. August 2026 (tvssw) – Die verheerenden Auswirkungen des schweren Unwetters im Kurort Rathen und im Gebiet um den Amselgrund am vergangenen Freitagabend sind für uns alle noch immer unfassbar. Unser tiefstes Mitgefühl gilt den Angehörigen des Todesopfers sowie den Verletzten, denen wir von Herzen eine rasche Genesung wünschen. Unermüdlicher Einsatz der HelferUnser großer Dank gilt den Einsatzkräften von Bergwacht, Feuerwehr, Polizei, THW und Rettungsdiensten. Sie haben unter extremen Bedingungen im schwer zugänglichen Gelände Großartiges geleistet. Welle der Hilfsbereitschaft und konkrete SpendenaktionenZutiefst berührt und dankbar sind wir über die riesige Anteilnahme und die enorme Spendenbereitschaft, die den Kurort Rathen bereits erreicht hat. Allein für die zerstörte „Wanderrast am Amselsee“ haben über eine Online-Kampagne innerhalb kürzester Zeit mehr als 6.000 Menschen gespendet.Zum Glück sind von den Schäden sehr wenige touristische Einrichtungen betroffen. Neben der „Wanderrast am Amselsee“ sind das die Felsenbühne Rathen und die Walthersdorfer Mühle. Alle anderen Tourismusbetriebe und die vielen Gastgeber im Bereich Kurort Rathen und in der gesamten Sächsischen Schweiz sind jetzt in der touristischen Hochsaison ohne Einschränkungen für die Gäste der Region da. Lage vor Ort und wichtiger ReisehinweisFür alle Gäste, Urlauber und Tagesausflügler gilt der wichtige Hinweis: Die behördlichen Sperrungen und das Waldbetretungsverbot sind lokal begrenzt auf das unmittelbare Schadengebiet rund um Rathen, den Amselgrund und Teile des Polenztals.Wir gehen davon aus, dass alle zuständigen Behörden mit Hochdruck daran arbeiten, die Schäden und mögliche weitere Gefahren zu beseitigen, so dass alle Wanderwege der Umgebung in den nächsten Wochen Stück für Stück wieder nutzbar werden. Im Kurort Rathen können schon jetzt fast alle touristischen Angebote besucht werden, auch viele Wanderungen sind möglich.Der weitaus größte Teil der Sächsischen Schweiz ist von dem lokalen Unwetterereignis überhaupt nicht betroffen. Alle anderen Wandergebiete, Aussichtspunkte und touristischen Angebote der Region sind für Gäste ohne jegliche Einschränkungen nutzbar.Wir stehen fest an der Seite unserer Gastgeber vor Ort und danken der Öffentlichkeit für die überwältigende Solidarität. UnterstützungsmöglichkeitenDie beste Unterstützung für die Tourismusregion ist es, wenn die Gäste nach wie vor in unsere schöne Region Ausflüge und Reisen unternehmen.Da der Wiederaufbau der Infrastruktur und die Beseitigung der Schäden an Gebäuden und Wegen hohe Summen verschlingen werden, rufen wir zur gezielten Unterstützung folgender Initiativen auf: Gemeinde Kurort Rathen (Wiederherstellung der kommunalen Infrastruktur): Die Gemeindeverwaltung hat ein offizielles Spendenkonto für die Beseitigung der Unwetterschäden an Wegen und öffentlichen Anlagen eingerichtet. Details sind direkt auf der Webseite der Gemeinde Kurort Rathen einsehbar. https://www.kurort-rathen.de/de/aktuelles/neuigkeiten/reader/Spende.htmlBergwacht Rathen: Die historische, gerade erst sanierte Schutzhütte der Bergretter wurde ebenfalls durch herabstürzende Bäume am Dach beschädigt. Spenden zur Unterstützung der ehrenamtlichen Bergretter können im Rahmen der geteilten Hilfsbereitschaft über die Bergwacht Sachsen eingereicht werden. https://drksachsen.de/jetzt-spenden.htmlFelsenbühne Rathen: Der Freundeskreis der Landesbühnen und Felsenbühne Rathen e.V. hat einen Spendenaufruf gestartet: https://www.gofundme.com/f/die-felsenbuhne-rathen-wieder-aufzubauenWaltersdorfer Mühle im Polenztal: Auch das historische Ausflugslokal wurde von umstürzenden Bäumen getroffen und von den Wanderwegen abgeschnitten. Zur Bewältigung des Hauptsaison-Ausfalls wurde eine Crowdfunding-Kampagne eingerichtet. Spenden sind über die Aktion: https://www.gofundme.com/f/waltersdorfer-muhle-sturmschaden-sachsiche-schweiz möglich. Weitere Informationen für Gäste und Medien:
Aktuelle Updates zu Wegenutzungen und touristischen Angeboten finden Sie fortlaufend unter: www.saechsische-schweiz.de
Herausgeber:
Tourismusverband Sächsische Schweiz e. V.
Bahnhofstr. 21, 01796 Pirna
T.: +49 3501 4701-47
www.saechsische-schweiz.de Pressekontakt:
Tourismusverband Sächsische Schweiz e.V.
Tino Richter (Geschäftsführer)
Bahnhofstraße 21, 01796 Pirna
E-Mail: t.richter@saechsische-schweiz.de  
Telefon: +49 (0) 3501 4701-12 Über den Tourismusverband Sächsische Schweiz e. V.:
Der Tourismusverband Sächsische Schweiz ist ein seit 1991 eingetragener Verein mit Sitz in Pirna/Sachsen. Kernaufgaben sind die Vertretung touristischer Interessen im ehemaligen Landkreis Sächsische Schweiz sowie die überregionale und internationale Vermarktung der Destination Sächsische Schweiz. Aktuell zählt die Organisation etwa 400 Mitglieder und kooperiert mit mehr als 600 Unternehmen, Institutionen, Verbänden und Privatpersonen.
    
Mit freundlichen GrüßenPeggy NestlerInnenkommunikation  

Tourismusverband Sächsische Schweiz e.V.

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Amtsgericht Dresden – VR 20234 |Ust-ID:  DE 186535915 | Vorsitzender: Michael Geisler | Geschäftsführer: Tino Richter

   
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Waldsperrung in der Sächsischen Schweiz ab 01.08.2026

Aufgrund akuter Lebensgefahr nach einem schweren Sturmereignis am 31.07.2026 veröffentlichte die Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz folgende Eilmeldung:

„Eilmeldung Waldsperrung

Akute Lebensgefahr durch Sturmschäden: Waldgebiete im Nationalpark Sächsische Schweiz zwischen Bastei, Rathen, Hohnstein und dem Polenztal sind wegen schweren Sturmschäden ab 01.08.2026 für Waldbesucher gesperrt

Ein schweres lokales Sturmereignis hat am späten Nachmittag des 31.07.2026 im Bereich des Nationalparkrevieres Hohnstein massive Schäden an Waldbäumen verursacht. Durch extreme Sturmböen wurden viele Bäume entwurzelt, umgeknickt oder in Mitleidenschaft gezogen. Um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten, gilt ab sofort ein striktes Betretungsverbot für die betroffenen Waldgebiete rund um den Amselgrund zwischen Bastei, Rathen, Hohnstein und dem Polenztal. Eine genaue Einschätzung des Gesamtausmaßes ist derzeit noch nicht möglich, da viele Waldwege durch umgestürzte Bäume komplett blockiert sind. Neben entwurzelten und gebrochenen Bäumen stellen auch angebrochene, lose Äste in den Baumkronen sowie stark geneigte und instabile Bäume eine unberechenbare Gefahr dar. Es besteht akute Lebensgefahr.

Die Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz von Sachsenforst appelliert in Abstimmung mit dem Landratsamt Sächsische Schweiz – Osterzgebirge und den örtlichen Gemeinden an die Bevölkerung, die Sperrungen unbedingt zu respektieren und bittet alle Bürgerinnen und Bürger eindringlich, das betroffene Gebiet zu meiden und eingerichtete Absperrbänder oder Warnhinweise vor Ort strikt zu beachten.

Die vollständige Beseitigung der Gefahrenstellen wird aufgrund des großen Schadensumfangs einige Zeit in Anspruch nehmen. Sobald die Wege sicher beräumt sind und keine akute Gefahr mehr besteht, wird über die Aufhebung der Waldsperrung informiert.

Pressekontakt:

Sachsenforst I Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz

Nadja Rademacher

E-Mail: nadja.rademacher@sachsenforst.sachsen.de

Foto: Schwere Sturmschäden am Amselsee im Nationalparkrevier Hohnstein (Autor: Uwe Borrmeister)

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Borrmeister

Leiter Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz

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STAATSBETRIEB SACHSENFORST

Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz

An der Elbe 4 | 01814 Bad Schandau

Tel.: +49 (0)35022 900-600 | Fax: + 49 (0)35022 900-729

Uwe.Borrmeister@sachsenforst.sachsen.de | www.sachsenforst.de  I www.nationalpark-saechsische-schweiz.de

i. A. Maren Pussak

Leitung FB 3 Naturerleben & Besuchermanagement

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STAATSBETRIEB SACHSENFORST

Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz

An der Elbe 4 | 01814 Bad Schandau

Tel.: +49 (0)35022 900-637 | Fax: + 49 (0)35022 900-729

Maren.Pussak@sachsenforst.sachsen.de | www.sachsenforst.de  I www.nationalpark-saechsische-schweiz.de„

Neue Staffel von „Biwak“ startet

Gestern Abend fand die Preview der neuen Staffel von „Biwak“ im Nationalparkzentrum Bad Schandau statt. Filmemacher und Moderator Thorsten Kutschke und sein Team stellten die neue Staffel vor, die ab 18.7.2026 im MDR -Fernsehen und ab 11.7.2026 in der Mediathek zu sehen sein wird. Im Mittelpunkt steht das Abenteuer „Forststeig Elbsandstein“. Spannend!

Einschränkung des Waldbetretungsrechts im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Auf Grund der aktuellen Trockenheit, Hitze und extremen Waldbrandgefahr erlässt das Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ab sofort bis auf Widerruf folgende Allgemeinverfügung:

„Anhaltende Trockenheit und heiße Temperaturen bestimmen die aktuelle Wetterlage im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Dadurch besteht in der Region eine extrem hohe Waldbrandgefahr, da eine schnelle Entzündung der bodennahen Vegetation begünstigt wird.

Das Landratsamt als untere Forstbehörde verfügt deshalb bis auf Widerruf folgende Maßgaben zur Betretung der Wälder für das Gebiet des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge:

Das Verlassen der Waldwege ist ab sofort in der Zeit von 0:00 bis 24:00 Uhr untersagt. Die Nutzung von Biwakplätzen, Zeltplätzen, Lagerplätzen, Forststeig- und Trekkinghütten, das Lagern insbesondere mit mitgebrachten Sitz- oder Liegegelegenheiten sowie das Übernachten sind nicht erlaubt.

Das Mitführen von feuergefährlichen Gegenständen und Geräten sowie feuergefährlichen Stoffen ist untersagt.

Verstöße gegen die Allgemeinverfügung stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und können mit Bußgeldern bis 10.000 Euro belangt werden. Überdies können die Forstschutzbeauftragten und die Vollzugspolizeibediensteten Platzverweise aussprechen.

Wegen der trockenen Witterung bei zugleich hohen Temperaturen besteht aktuell im Gebiet des Landkreises eine hohe Waldbrandgefahr, was vor allem im Zusammenhang mit den naturräumlichen Gegebenheiten steht. Parallel dazu wird derzeit ein hohes Besucheraufkommen festgestellt. Da die Mehrzahl aller Waldbrände von Waldbesuchern ausgehen, ergibt sich daraus ein besonders hohes Waldbrandrisiko. Waldbrände sind mit besonderen Gefahren für Leib und Leben von Personen verbunden. Die Bekämpfung von Waldbränden gestaltet sich aufgrund regionaler topografischer Besonderheiten und besonders zur Nachtzeit oft schwierig.

Die Gebote und Verbote gelten solange, bis sich die Wetterlage umstellt, die Waldbrandgefahr sich verringert und die Sperrung seitens des Landratsamtes offiziell widerrufen wird.

Die Allgemeinverfügung kann unter dem Link https://www.landratsamt-pirna.de/forst.html abgerufen werden.“