Kategorie: Sächsische Schweiz

Wanderweg von Kurort Rathen zur Bastei wieder freigegeben

Zum aktuellen Stand der Schadensbeseitigung nach dem Sturmereignis vom 31.07.2026 veröffentlichte die Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz heute folgende Presseinformation:

Nach umfangreichen Freischneidearbeiten – Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz von Sachsenforst und Kurort Rathen geben den Basteiweg wieder frei

Die Spezialisten der Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz von Sachsenforst haben unterstützt durch die Gemeindeverwaltung von Kurort Rathen den wichtigen Wanderweg „Basteiweg“ im Nationalpark auf 1,2 km Länge freigesägt.

Die untere Forstbehörde im Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge hat kurzfristig die Allgemeinverfügung zur Waldsperrung so angepasst, dass der Basteiweg, der als wichtigster Wanderweg den Kurort Rathen auf aussichtsreicher, aber steiler Strecke mit der Basteibrücke und der Basteiaussicht verbindet, wieder frei bewandert werden kann.

Unter Beteiligung von Staatsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch, der Staatsministerin für Tourismus Barbara Klepsch, Landrat Michael Geisler und Bürgermeister Roman Rolof entfernten um 13 Uhr der Waldarbeiter Lucas Hänsel und der Mitarbeiter der Nationalparkwacht Frank Kowalzik zusammen mit zwei Mitarbeitenden der Gemeinde Kurort Rathen, die alle intensiv an der Beseitigung der umfangreichen Schäden beteiligt waren, das Baugitter, das für die Absperrung des Wanderwegs genutzt wurde.

Viele komplizierte Baumbrüche waren trotz der Schnelligkeit der Arbeiten unter Beachtung aller Sicherheitsanforderungen zu beseitigen. Forstmaschinen konnten auf dem bekannten schmalen Wanderweg nicht eingesetzt werden. Alles musste von Hand bewegt werden. Auch im Bereich des Zugangs zur Basteibrücke und der Ferdinandaussicht waren schwere Ast- und Baumbrüche zu beseitigen.

Seit Montag waren vier Forstwirte und ein Ranger der Nationalpark- und Forstverwaltung unter federführender Anleitung des Nationalpark-Revierförsters Frank Wagner alleine an diesem Weg im Einsatz, der durch die Steilheit des Geländes und die hohen Temperaturen besonders herausfordernd war.

Die Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz von Sachsenforst ist froh, diesen wichtigen Wanderweg zwischen dem Kurort Rathen und der Bastei, der im Jahr von vielen Tausend Menschen begangen wird, so schnell nach dem Unwetter wieder freigeben zu können. Damit steht er symbolisch für die weiteren Aufräumarbeiten, die in vollem Gange sind und weiter vorangetrieben werden. Dabei werden neben Mitarbeitern der Nationalpark- und Forstverwaltung und der Maschinenstation von Sachsenforst auch regionale Forstunternehmen sowie Spezialfirmen eingesetzt.

Die weiteren Entwicklungen zum Arbeitsfortschritt und zur Wiederöffnung weiterer Wanderwege können Sie im Ticker unter folgendem Link verfolgen: Sturmschädenbehebung im Rathener Gebiet.

BU:

Fotos: Hp. Mayr

Bild 1: Bastei nun auch von Rathen wieder erreichbar: Unter Beteiligung von Staatsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch und der Staatsministerin für Tourismus Barbara Klepsch wurde der Basteiweg offiziell wieder für Besucher freigegeben.

Bild 2: Parallel zur Eröffnung gehen die Arbeiten zum Freischneiden weiter – wie beispielsweise hier am Füllhölzelweg, direkt am Ortsrand von Kurort Rathen.

i. A. des Pressesprechers

Nadja Rademacher

Sachbearbeiterin Öffentlichkeitsarbeit-Netzwerk

Assistant Desk Officer Public Relation-Network“

Besucherinformation im Nationalparkrevier Hinterhermsdorf am 06.08.2026

„Im Nationalpark-Revier Hinterhermsdorf muss der Bammelweg bis auf Weiteres gesperrt werden. Grund hierfür sind Baumstürze nach dem Unwetter am 4.8. sowie die damit einhergehende Instabilität weiterer Bäume und Gefahr weiterer Baumstürze. Die Umleitung erfolgt über Heidelbachweg und Kalkstraße wie in der angehängten Karte eingezeichnet.

Eine aktuelle Übersicht über bestehende Einschränkungen finden Sie auf unserer Wegeservice-Seite.

Mit freundlichen Grüßen

Amrei Voigt

Mitarbeiterin Digitales Besuchermanagement

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STAATSBETRIEB SACHSENFORST

Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz

An der Elbe 4 | 01814 Bad Schandau

Tel.: +49 (0)35022 900-638 | Mobil: +49 (0)173 9616687

Amrei.Voigt@sachsenforst.sachsen.de | www.sachsenforst.de  I www.nationalpark-saechsische-schweiz.de

Medieninformation zur Beseitigung der Sturmschäden in der Sächsischen Schweiz

Der Staatsbetrieb Sachsenforst veröffentlichte soeben folgende Medieninformation zur Beseitigung der Sturmschäden in der Sächsischen Schweiz:

Medieninformation
8/2026
Staatsbetrieb Sachsenforst, Geschäftsleitung


Beseitigung der Sturmschäden in der Sächsischen Schweiz


Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz hat mit den
Aufräumarbeiten begonnen


Die Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz von Sachsenforst
hat in Abstimmung mit den betroffenen Kommunen die Aufarbeitung der
massiven Schäden begonnen, die das Sturmereignis am vergangenen Freitag
zwischen Kurort Rathen und dem Polenztal hinterlassen hat.
Vordringlich wird an der Schadholzbeseitigung nach folgenden Prioritäten
gearbeitet:

  • Sicherung von Gebäuden, öffentlicher Infrastruktur und Zugängen wie
    beispielsweise der Felsenbühne, dem Kiosk Wanderrast am Amselsee
    und der Walthersdorfer Mühle
  • Freischneiden wichtiger Rettungs- und Erschließungswege für das
    Schadgebiet zur Befahrbarkeit durch Forstfahrzeuge wie Harvester
    und Forwarder, das teilweise erforderlich ist, um an die Schadensorte
    im Umfeld der beschädigten Gebäude heranzukommen
  • Wichtige Wanderwege zwischen Bastei und Rathen, die kurzfristig
    freigeräumt werden können wie Basteiweg und Schwedenlöcher
    Die Beseitigung von Sturmschäden zählen auch für erfahrene Waldarbeiter zu
    den gefährlichsten Arbeiten, so dass erhöhte Sicherheitsanforderungen
    einzuhalten sind.
    Einerseits droht Gefahr von oben durch noch hängende Bäume oder große
    Äste, bei denen nicht eingeschätzt werden kann, wann sie herabstürzen.
  • Ihre Ansprechperson
    Lars Richter
    Durchwahl
    Telefon +49 3501 542-166
    Lars.Richter@
    sachsenforst.sachsen.de
    Graupa,
  1. August 2026
    Hausanschrift:
    Staatsbetrieb Sachsenforst
    Geschäftsleitung
    Bonnewitzer Str. 34
    01796 Pirna OT Graupa
    www.sachsenforst.de
    Verkehrsverbindung:
    Buslinie G (Pirna-Graupa)
    Buslinie 83 (Pillnitz-Graupa)
  2. Seite 2 von 2
    Andererseits können die Stämme der übereinander geworfenen Bäume unter großer
    Spannung stehen und beim Durchsägen unkontrolliert mit großer Wucht aufreißen. Dies
    bedeutet eine erhebliche Verletzungsgefahr für die Waldarbeiter.
    Deswegen wird dem Einsatz von Forstmaschinen – wo immer möglich – der Vorzug
    gegeben. Da die engen Wege im Rathener Ortsgebiet die Zufahrt großer
    Forstmaschinen nicht zulassen, führt die Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische
    Schweiz geeignete Maschinen durch das betroffene Sturmschadensgebiet an die
    Schwerpunkte am Ortstrand heran.
    Forstminister Georg-Ludwig von Breitenbuch: „Mit dem schnellen Beginn der
    Aufräumarbeiten durch die Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz von
    Sachsenforst wollen wir die Menschen bei Rathen zügig unterstützen. Die
    Sturmholzaufbereitung in solch einer unübersichtlichen Lage erfordert die höchste
    Konzentration der ausführenden Waldarbeiter. Besucher bitte ich deshalb, die
    Absperrungen zu ihrer eigenen Sicherheit zu berücksichtigen und die Waldarbeiter bei
    ihrer gefährlichen Tätigkeit zu achten.“
    Die betroffenen Waldbereiche sind durch die Allgemeinverfügung des Landratsamtes
    Sächsische Schweiz-Osterzgebirge vom 3. August bis Ende August gesperrt
    (https://www.landratsamt-pirna.de/forst.html).
    Der Bereich mit den betroffenen Wanderwegen kann auf einer Karte unter folgendem
    Link eingesehen werden: https://nationalpark-saechsische-schweiz.de/karte
    Zu betonen ist dabei, dass im Basteigebiet vom großen Basteiparkplatz her sowohl die
    Basteiaussicht, das Basteirestaurant als auch die ein wenig abseits liegende
    Pavillonaussicht weiterhin wie bisher erreichbar und geöffnet sind. Auch alle
    Wanderwege in Richtung Norden zum beliebten Steinernen Tisch, zum Uttewalder
    Felsentor oder nach Stadt Wehlen sind offen. Für den Malerweg ist eine attraktive
    Umleitung eingerichtet. Leidglich in Richtung Rathen ist derzeit noch kein Abstieg
    möglich, bis alle sicherheitsrelevanten Bäume und Starkäste entfernt sind.
    Gesperrt sind demnach aktuell die Wanderwege Schwedenlöcher, Amselgrund und der
    Basteiweg (Aufstieg von Rathen zur Bastei) sowie Teile des Polenztalweges und weitere
    Wegeabschnitte in der Umgebung des Schadgebietes. Aktuelle Sperrrungen und
    etwaige Umleitungen sind hier zu finden: https://nationalpark-saechsische-
    schweiz.de/wegeservice
    Die Dauer der Aufräumarbeiten ist aufgrund der notwendigen Sicherheitsanforderungen
    und schwierigen Geländesituation derzeit nicht abschätzbar.

Update Waldsperrungen im Nationalpark Sächsische Schweiz

Nach dem Sturmereignis im Gebiet um den Kurort Rathen am 31.07.2026 besteht ein großes Informationsbedürfnis. Die Nationalpark- und Forstverwaltung informierte heute ihre Lizenzpartnerinnen und -partner über häufig gestellte Fragen und Antworten zum Thema „Wegesperrungen“. Dazu wurde eine laufend aktualisierte Informationsseite und ein FAQ-Bereich eingerichtet – siehe hier: https://nationalpark-saechsische-schweiz.de/faq-zur-situation-in-rathen .

Es wird darauf hingewiesen, dass nur die auf der o.g. Informationsseite gekennzeichneten Waldgebiete gesperrt sind. Alle anderen Bereiche des Nationalparks und die linkselbischen Gebiete der Sächsischen Schweiz sind erreichbar und nicht gesperrt.

(Foto: U. Borrmeister)

Spendenaufruf des Tourismusverbandes Sächsische Schweiz veröffentlicht

Der Tourismusverband Sächsische Schweiz hat heute folgende Pressemitteilung veröffentlicht, die ich gern teile:

PRESSEMITTEILUNG
Nach dem schweren Unwetter in Kurort Rathen: Tiefe Betroffenheit, Dank an Einsatzkräfte und konkrete Spendenmöglichkeiten für den WiederaufbauPirna, 03. August 2026 (tvssw) – Die verheerenden Auswirkungen des schweren Unwetters im Kurort Rathen und im Gebiet um den Amselgrund am vergangenen Freitagabend sind für uns alle noch immer unfassbar. Unser tiefstes Mitgefühl gilt den Angehörigen des Todesopfers sowie den Verletzten, denen wir von Herzen eine rasche Genesung wünschen. Unermüdlicher Einsatz der HelferUnser großer Dank gilt den Einsatzkräften von Bergwacht, Feuerwehr, Polizei, THW und Rettungsdiensten. Sie haben unter extremen Bedingungen im schwer zugänglichen Gelände Großartiges geleistet. Welle der Hilfsbereitschaft und konkrete SpendenaktionenZutiefst berührt und dankbar sind wir über die riesige Anteilnahme und die enorme Spendenbereitschaft, die den Kurort Rathen bereits erreicht hat. Allein für die zerstörte „Wanderrast am Amselsee“ haben über eine Online-Kampagne innerhalb kürzester Zeit mehr als 6.000 Menschen gespendet.Zum Glück sind von den Schäden sehr wenige touristische Einrichtungen betroffen. Neben der „Wanderrast am Amselsee“ sind das die Felsenbühne Rathen und die Walthersdorfer Mühle. Alle anderen Tourismusbetriebe und die vielen Gastgeber im Bereich Kurort Rathen und in der gesamten Sächsischen Schweiz sind jetzt in der touristischen Hochsaison ohne Einschränkungen für die Gäste der Region da. Lage vor Ort und wichtiger ReisehinweisFür alle Gäste, Urlauber und Tagesausflügler gilt der wichtige Hinweis: Die behördlichen Sperrungen und das Waldbetretungsverbot sind lokal begrenzt auf das unmittelbare Schadengebiet rund um Rathen, den Amselgrund und Teile des Polenztals.Wir gehen davon aus, dass alle zuständigen Behörden mit Hochdruck daran arbeiten, die Schäden und mögliche weitere Gefahren zu beseitigen, so dass alle Wanderwege der Umgebung in den nächsten Wochen Stück für Stück wieder nutzbar werden. Im Kurort Rathen können schon jetzt fast alle touristischen Angebote besucht werden, auch viele Wanderungen sind möglich.Der weitaus größte Teil der Sächsischen Schweiz ist von dem lokalen Unwetterereignis überhaupt nicht betroffen. Alle anderen Wandergebiete, Aussichtspunkte und touristischen Angebote der Region sind für Gäste ohne jegliche Einschränkungen nutzbar.Wir stehen fest an der Seite unserer Gastgeber vor Ort und danken der Öffentlichkeit für die überwältigende Solidarität. UnterstützungsmöglichkeitenDie beste Unterstützung für die Tourismusregion ist es, wenn die Gäste nach wie vor in unsere schöne Region Ausflüge und Reisen unternehmen.Da der Wiederaufbau der Infrastruktur und die Beseitigung der Schäden an Gebäuden und Wegen hohe Summen verschlingen werden, rufen wir zur gezielten Unterstützung folgender Initiativen auf: Gemeinde Kurort Rathen (Wiederherstellung der kommunalen Infrastruktur): Die Gemeindeverwaltung hat ein offizielles Spendenkonto für die Beseitigung der Unwetterschäden an Wegen und öffentlichen Anlagen eingerichtet. Details sind direkt auf der Webseite der Gemeinde Kurort Rathen einsehbar. https://www.kurort-rathen.de/de/aktuelles/neuigkeiten/reader/Spende.htmlBergwacht Rathen: Die historische, gerade erst sanierte Schutzhütte der Bergretter wurde ebenfalls durch herabstürzende Bäume am Dach beschädigt. Spenden zur Unterstützung der ehrenamtlichen Bergretter können im Rahmen der geteilten Hilfsbereitschaft über die Bergwacht Sachsen eingereicht werden. https://drksachsen.de/jetzt-spenden.htmlFelsenbühne Rathen: Der Freundeskreis der Landesbühnen und Felsenbühne Rathen e.V. hat einen Spendenaufruf gestartet: https://www.gofundme.com/f/die-felsenbuhne-rathen-wieder-aufzubauenWaltersdorfer Mühle im Polenztal: Auch das historische Ausflugslokal wurde von umstürzenden Bäumen getroffen und von den Wanderwegen abgeschnitten. Zur Bewältigung des Hauptsaison-Ausfalls wurde eine Crowdfunding-Kampagne eingerichtet. Spenden sind über die Aktion: https://www.gofundme.com/f/waltersdorfer-muhle-sturmschaden-sachsiche-schweiz möglich. Weitere Informationen für Gäste und Medien:
Aktuelle Updates zu Wegenutzungen und touristischen Angeboten finden Sie fortlaufend unter: www.saechsische-schweiz.de
Herausgeber:
Tourismusverband Sächsische Schweiz e. V.
Bahnhofstr. 21, 01796 Pirna
T.: +49 3501 4701-47
www.saechsische-schweiz.de Pressekontakt:
Tourismusverband Sächsische Schweiz e.V.
Tino Richter (Geschäftsführer)
Bahnhofstraße 21, 01796 Pirna
E-Mail: t.richter@saechsische-schweiz.de  
Telefon: +49 (0) 3501 4701-12 Über den Tourismusverband Sächsische Schweiz e. V.:
Der Tourismusverband Sächsische Schweiz ist ein seit 1991 eingetragener Verein mit Sitz in Pirna/Sachsen. Kernaufgaben sind die Vertretung touristischer Interessen im ehemaligen Landkreis Sächsische Schweiz sowie die überregionale und internationale Vermarktung der Destination Sächsische Schweiz. Aktuell zählt die Organisation etwa 400 Mitglieder und kooperiert mit mehr als 600 Unternehmen, Institutionen, Verbänden und Privatpersonen.
    
Mit freundlichen GrüßenPeggy NestlerInnenkommunikation  

Tourismusverband Sächsische Schweiz e.V.

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Bahnhofstr. 21 | 01796 Pirna | Tel: 03501 4701-14 | Mobil: 0176 56872467

Amtsgericht Dresden – VR 20234 |Ust-ID:  DE 186535915 | Vorsitzender: Michael Geisler | Geschäftsführer: Tino Richter

   
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Waldsperrung in der Sächsischen Schweiz ab 01.08.2026

Aufgrund akuter Lebensgefahr nach einem schweren Sturmereignis am 31.07.2026 veröffentlichte die Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz folgende Eilmeldung:

Eilmeldung Waldsperrung

Akute Lebensgefahr durch Sturmschäden: Waldgebiete im Nationalpark Sächsische Schweiz zwischen Bastei, Rathen, Hohnstein und dem Polenztal sind wegen schweren Sturmschäden ab 01.08.2026 für Waldbesucher gesperrt

Ein schweres lokales Sturmereignis hat am späten Nachmittag des 31.07.2026 im Bereich des Nationalparkrevieres Hohnstein massive Schäden an Waldbäumen verursacht. Durch extreme Sturmböen wurden viele Bäume entwurzelt, umgeknickt oder in Mitleidenschaft gezogen. Um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten, gilt ab sofort ein striktes Betretungsverbot für die betroffenen Waldgebiete rund um den Amselgrund zwischen Bastei, Rathen, Hohnstein und dem Polenztal. Eine genaue Einschätzung des Gesamtausmaßes ist derzeit noch nicht möglich, da viele Waldwege durch umgestürzte Bäume komplett blockiert sind. Neben entwurzelten und gebrochenen Bäumen stellen auch angebrochene, lose Äste in den Baumkronen sowie stark geneigte und instabile Bäume eine unberechenbare Gefahr dar. Es besteht akute Lebensgefahr.

Die Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz von Sachsenforst appelliert in Abstimmung mit dem Landratsamt Sächsische Schweiz – Osterzgebirge und den örtlichen Gemeinden an die Bevölkerung, die Sperrungen unbedingt zu respektieren und bittet alle Bürgerinnen und Bürger eindringlich, das betroffene Gebiet zu meiden und eingerichtete Absperrbänder oder Warnhinweise vor Ort strikt zu beachten.

Die vollständige Beseitigung der Gefahrenstellen wird aufgrund des großen Schadensumfangs einige Zeit in Anspruch nehmen. Sobald die Wege sicher beräumt sind und keine akute Gefahr mehr besteht, wird über die Aufhebung der Waldsperrung informiert.

Pressekontakt:

Sachsenforst I Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz

Nadja Rademacher

E-Mail: nadja.rademacher@sachsenforst.sachsen.de

Foto: Schwere Sturmschäden am Amselsee im Nationalparkrevier Hohnstein (Autor: Uwe Borrmeister)

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Borrmeister

Leiter Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz

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STAATSBETRIEB SACHSENFORST

Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz

An der Elbe 4 | 01814 Bad Schandau

Tel.: +49 (0)35022 900-600 | Fax: + 49 (0)35022 900-729

Uwe.Borrmeister@sachsenforst.sachsen.de | www.sachsenforst.de  I www.nationalpark-saechsische-schweiz.de

i. A. Maren Pussak

Leitung FB 3 Naturerleben & Besuchermanagement

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STAATSBETRIEB SACHSENFORST

Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz

An der Elbe 4 | 01814 Bad Schandau

Tel.: +49 (0)35022 900-637 | Fax: + 49 (0)35022 900-729

Maren.Pussak@sachsenforst.sachsen.de | www.sachsenforst.de  I www.nationalpark-saechsische-schweiz.de

Neue Staffel von „Biwak“ startet

Gestern Abend fand die Preview der neuen Staffel von „Biwak“ im Nationalparkzentrum Bad Schandau statt. Filmemacher und Moderator Thorsten Kutschke und sein Team stellten die neue Staffel vor, die ab 18.7.2026 im MDR -Fernsehen und ab 11.7.2026 in der Mediathek zu sehen sein wird. Im Mittelpunkt steht das Abenteuer „Forststeig Elbsandstein“. Spannend!

Einschränkung des Waldbetretungsrechts im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Auf Grund der aktuellen Trockenheit, Hitze und extremen Waldbrandgefahr erlässt das Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ab sofort bis auf Widerruf folgende Allgemeinverfügung:

„Anhaltende Trockenheit und heiße Temperaturen bestimmen die aktuelle Wetterlage im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Dadurch besteht in der Region eine extrem hohe Waldbrandgefahr, da eine schnelle Entzündung der bodennahen Vegetation begünstigt wird.

Das Landratsamt als untere Forstbehörde verfügt deshalb bis auf Widerruf folgende Maßgaben zur Betretung der Wälder für das Gebiet des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge:

Das Verlassen der Waldwege ist ab sofort in der Zeit von 0:00 bis 24:00 Uhr untersagt. Die Nutzung von Biwakplätzen, Zeltplätzen, Lagerplätzen, Forststeig- und Trekkinghütten, das Lagern insbesondere mit mitgebrachten Sitz- oder Liegegelegenheiten sowie das Übernachten sind nicht erlaubt.

Das Mitführen von feuergefährlichen Gegenständen und Geräten sowie feuergefährlichen Stoffen ist untersagt.

Verstöße gegen die Allgemeinverfügung stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und können mit Bußgeldern bis 10.000 Euro belangt werden. Überdies können die Forstschutzbeauftragten und die Vollzugspolizeibediensteten Platzverweise aussprechen.

Wegen der trockenen Witterung bei zugleich hohen Temperaturen besteht aktuell im Gebiet des Landkreises eine hohe Waldbrandgefahr, was vor allem im Zusammenhang mit den naturräumlichen Gegebenheiten steht. Parallel dazu wird derzeit ein hohes Besucheraufkommen festgestellt. Da die Mehrzahl aller Waldbrände von Waldbesuchern ausgehen, ergibt sich daraus ein besonders hohes Waldbrandrisiko. Waldbrände sind mit besonderen Gefahren für Leib und Leben von Personen verbunden. Die Bekämpfung von Waldbränden gestaltet sich aufgrund regionaler topografischer Besonderheiten und besonders zur Nachtzeit oft schwierig.

Die Gebote und Verbote gelten solange, bis sich die Wetterlage umstellt, die Waldbrandgefahr sich verringert und die Sperrung seitens des Landratsamtes offiziell widerrufen wird.

Die Allgemeinverfügung kann unter dem Link https://www.landratsamt-pirna.de/forst.html abgerufen werden.“

Waldbrandgefahr in der Nationalparkregion Sächsisch-Böhmische Schweiz

Alle Jahre wieder: Sobald die Sonne scheint und es wärmer wird, steigt auch die Waldbrandgefahr. Damit es nicht wieder Ausmaße annimmt wie 2022, handelt die Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz gemeinsam mit deutscher und tschechischer Polizei vorbeugend. Genaueres enthält die folgende Pressemitteilung:

Hohe Waldbrandgefahr in der Nationalparkregion Sächsische Schweiz – am Pfingstwochenende wieder Waldbrandgefahrenstufe 3!

Die vorhergesagten hohen Temperaturen führen in der Nationalparkregion Sächsische Schweiz wieder zu einer hohen Waldbrandgefahr, so dass der DWD am Pfingstwochenende hier und in großen Teilen Ost- und Nordsachsens die Waldbrandgefahrenstufe 3, teilweise sogar Stufe 4 vorhersagt.

Die humusarmen Sandböden können ohnehin kaum Wasser speichern. Die Nadelstreu auf den Felsriffen verrottet nur sehr langsam und liegt trocken auf der Bodenoberfläche. Jeder Funke, ob von einem illegalen Lagerfeuer, einer Zigarette oder einem falsch bedienten Kocher kann zu einem großen Brand führen.

Erst Christi Himmelfahrt unterstützten wieder 25 Einsatzkräfte der Polizeidirektion Dresden die Ranger der Nationalpark- und Forstverwaltung im Nationalpark und im Landschaftsschutzgebiet Sächsische Schweiz bei den Gebietskontrollen. Der Polizeihubschrauber war dieses Mal nicht im Einsatz, aber erneut unterstützten auch 3 Polizeibeamte der tschechischen Polizei auf sächsischer Seite. Auch in der Böhmischen Schweiz war die Polizei in den Schutzgebieten unterwegs, 5 sächsische Polizisten waren zur Unterstützung im Nachbarland. Schwerpunktmäßig informierten und kontrollierten sie das Feuer- und Rauchverbot im Wald. Erfreulich war die Bilanz, dass es an Himmelfahrt im gesamten Elbsandsteingebirge keine illegalen Feuerstellen gab festgestellt.

Dies änderte sich leider zum vergangenen Dienstag, als die Kameraden der Waltersdorfer Feuerwehr zu illegalen Boofern bei Rathen ausrücken mussten. Der Rathener Fährmann hatte den Feuerschein entdeckt und gemeldet. Die jungen Männer aus Solingen hatten den Tipp zum Boofen von ihren Freunden erhalten und sich nicht weiter um die Regeln gekümmert. Sie mussten ihre Nacht dann außerhalb des Nationalparks verbringen und werden eine Rechnung für den Feuerwehreinsatz erhalten.

Uwe Borrmeister, der Leiter der Nationalpark- und Forstverwaltung von Sachsenforst: „Ich bin sehr dankbar, dass der Rathener Fährmann das Lagerfeuer gemeldet hatte und die Freiwillige Feuerwehr aus Waltersdorf trotz der späten Abendstunden so schnell und konsequent reagiert hat. 90 % aller Waldbrände werden durch Menschen verursacht. Viel zu oft sind die illegalen Lagerfeuer Ausgangspunkt von großen Waldbränden. Dank des Einsatzes unseres ehrenamtlichen Naturschutzhelfers, der bei der Waltersdorfer Feuerwehr engagiert ist, kann die Nationalpark- und Forstverwaltung die Ordnungswidrigkeit zur Anzeige bringen. Für das fahrlässige Handeln der jungen Männer werden wir uns für ein hohes Bußgeld aussprechen.“

Borrmeister weiter: „Gerade erst war ich zur Auswertung an der 100 Hektar großen Waldbrandfläche, die Anfang Mai bei unseren tschechischen Kollegen im Nationalpark Böhmische Schweiz gebrannt hat.

Ich appelliere an alle Waldbesucher mit Blick auf das bevorstehende warme Feiertagswochenende: Genießen Sie gerne den Wald, aber halten Sie unbedingt das Rauch- und Feuerverbot ein.“

Das Feuerverbot gilt in allen Wäldern Sachsens. Waldbesucher, die ein Feuer entdecken, sind aufgerufen – streng genommen verpflichtet – Waldbrände unter der Notrufummer 112 zu melden, damit der Waldbrand schnell bekämpft werden kann. Das gilt auch für Lagerfeuer. Je früher die Bekämpfung startet, umso leichter kann das Feuer gelöscht werden.

Pressesprecher

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STAATSBETRIEB SACHSENFORST | STATE ENTERPRISE SACHSENFORST

Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz  | National Park- and Forest Administration   

Leiter Stabstelle, Öffentlichkeitsarbeit und Pressesprecher | Head of executive department, public relations and press officer

An der Elbe 4, 01814 Bad Schandau

035022/ 900 615

0173 3796 503

Hanspeter.mayr@sachsenforst.sachsen.dewww.nationalpark-saechsische-schweiz.de  „

(Fotos: Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz, Pressesprecher)

Erinnerung an die Sächsisch-Böhmische Wanderwoche vom 03.-09.05.2026

Eine solche Zusammensetzung hatten wir bei einer Wanderreise noch nie: Österreich war klar in der Überzahl! 12 wander- und auch sonst sehr lustige Menschen aus Oberösterreich hatten gebucht und nahmen gern die beiden Damen aus Deutschland in ihrer Mitte auf. Das Wetter spielte auch mit, nur der Ruhetag war verregnet. Natürlich durfte auch ein Besuch auf der Bastei nicht fehlen. Es war relativ menschenarm dort oben.;-)

Die mittlerweile üblichen Verspätungen im Zugverkehr wurden mit flotten Sprüchen weggelacht oder einfach ignoriert. Am Ende kamen wir immer dort an, wo wir hinwollten. Sehr gefragt waren Kaffee und Kuchen in verschiedenen sächsischen und böhmischen Varianten. Auch das böhmische Bier und einige Schmugglerwege kamen gut an. Besonders beeindruckend war die oberösterreichisch-sächsisch-badisch-schwäbisch-niedersächsische Verständigung, gewürzt mit einem Schuss Humor der Deutschen aus dem Isergebirge.:-)

Heute ist Abreisetag. Kommt alle gut und sicher nach Hause und gern wieder hierher zurück! Danke für Alles!