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Waldbrandgefahr in der Nationalparkregion Sächsisch-Böhmische Schweiz

Alle Jahre wieder: Sobald die Sonne scheint und es wärmer wird, steigt auch die Waldbrandgefahr. Damit es nicht wieder Ausmaße annimmt wie 2022, handelt die Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz gemeinsam mit deutscher und tschechischer Polizei vorbeugend. Genaueres enthält die folgende Pressemitteilung:

Hohe Waldbrandgefahr in der Nationalparkregion Sächsische Schweiz – am Pfingstwochenende wieder Waldbrandgefahrenstufe 3!

Die vorhergesagten hohen Temperaturen führen in der Nationalparkregion Sächsische Schweiz wieder zu einer hohen Waldbrandgefahr, so dass der DWD am Pfingstwochenende hier und in großen Teilen Ost- und Nordsachsens die Waldbrandgefahrenstufe 3, teilweise sogar Stufe 4 vorhersagt.

Die humusarmen Sandböden können ohnehin kaum Wasser speichern. Die Nadelstreu auf den Felsriffen verrottet nur sehr langsam und liegt trocken auf der Bodenoberfläche. Jeder Funke, ob von einem illegalen Lagerfeuer, einer Zigarette oder einem falsch bedienten Kocher kann zu einem großen Brand führen.

Erst Christi Himmelfahrt unterstützten wieder 25 Einsatzkräfte der Polizeidirektion Dresden die Ranger der Nationalpark- und Forstverwaltung im Nationalpark und im Landschaftsschutzgebiet Sächsische Schweiz bei den Gebietskontrollen. Der Polizeihubschrauber war dieses Mal nicht im Einsatz, aber erneut unterstützten auch 3 Polizeibeamte der tschechischen Polizei auf sächsischer Seite. Auch in der Böhmischen Schweiz war die Polizei in den Schutzgebieten unterwegs, 5 sächsische Polizisten waren zur Unterstützung im Nachbarland. Schwerpunktmäßig informierten und kontrollierten sie das Feuer- und Rauchverbot im Wald. Erfreulich war die Bilanz, dass es an Himmelfahrt im gesamten Elbsandsteingebirge keine illegalen Feuerstellen gab festgestellt.

Dies änderte sich leider zum vergangenen Dienstag, als die Kameraden der Waltersdorfer Feuerwehr zu illegalen Boofern bei Rathen ausrücken mussten. Der Rathener Fährmann hatte den Feuerschein entdeckt und gemeldet. Die jungen Männer aus Solingen hatten den Tipp zum Boofen von ihren Freunden erhalten und sich nicht weiter um die Regeln gekümmert. Sie mussten ihre Nacht dann außerhalb des Nationalparks verbringen und werden eine Rechnung für den Feuerwehreinsatz erhalten.

Uwe Borrmeister, der Leiter der Nationalpark- und Forstverwaltung von Sachsenforst: „Ich bin sehr dankbar, dass der Rathener Fährmann das Lagerfeuer gemeldet hatte und die Freiwillige Feuerwehr aus Waltersdorf trotz der späten Abendstunden so schnell und konsequent reagiert hat. 90 % aller Waldbrände werden durch Menschen verursacht. Viel zu oft sind die illegalen Lagerfeuer Ausgangspunkt von großen Waldbränden. Dank des Einsatzes unseres ehrenamtlichen Naturschutzhelfers, der bei der Waltersdorfer Feuerwehr engagiert ist, kann die Nationalpark- und Forstverwaltung die Ordnungswidrigkeit zur Anzeige bringen. Für das fahrlässige Handeln der jungen Männer werden wir uns für ein hohes Bußgeld aussprechen.“

Borrmeister weiter: „Gerade erst war ich zur Auswertung an der 100 Hektar großen Waldbrandfläche, die Anfang Mai bei unseren tschechischen Kollegen im Nationalpark Böhmische Schweiz gebrannt hat.

Ich appelliere an alle Waldbesucher mit Blick auf das bevorstehende warme Feiertagswochenende: Genießen Sie gerne den Wald, aber halten Sie unbedingt das Rauch- und Feuerverbot ein.“

Das Feuerverbot gilt in allen Wäldern Sachsens. Waldbesucher, die ein Feuer entdecken, sind aufgerufen – streng genommen verpflichtet – Waldbrände unter der Notrufummer 112 zu melden, damit der Waldbrand schnell bekämpft werden kann. Das gilt auch für Lagerfeuer. Je früher die Bekämpfung startet, umso leichter kann das Feuer gelöscht werden.

Pressesprecher

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STAATSBETRIEB SACHSENFORST | STATE ENTERPRISE SACHSENFORST

Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz  | National Park- and Forest Administration   

Leiter Stabstelle, Öffentlichkeitsarbeit und Pressesprecher | Head of executive department, public relations and press officer

An der Elbe 4, 01814 Bad Schandau

035022/ 900 615

0173 3796 503

Hanspeter.mayr@sachsenforst.sachsen.dewww.nationalpark-saechsische-schweiz.de  „

(Fotos: Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz, Pressesprecher)

Erinnerung an den Tag des Wanderns 2026 im Sächsisch-Böhmischen Erzgebirge

Die Jubiläumstour am 14.05.2026 wurde relativ kurzfristig auf verschiedenen Kanälen ausgeschrieben und 10 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Sachsen und der Ukraine nahmen die Einladung an. Treff war am Dresdner Hauptbahnhof. Auf diese Idee kamen auch noch andere Gruppen und so wurde die ca. 1-stündige Busfahrt nach Zinnwald zu einem Erlebnis fröhlicher Enge. Kurz nach dem Ausstieg verteilten sich die vorwiegend männlichen Wandergruppen jedoch schnell im Gelände und spätestens am Zinnwalder Hochmoor hatte unsere Gruppe aus 7 weiblichen und 3 männlichen Teilnehmenden die stille Osterzgebirgslandschaft für sich.

Bis zur Brücke über den Warmbach folgten wir dem sächsischen Kammweg, ab dort auf tschechischem Gebiet dem neuen, grenzenlosen Rundwanderweg Rehefeld/Moldava. In Moldava konnten die Getränkevorräte und der Proviant aufgefüllt und auf einer kleinen Rast verkostet werden. Besonders beeindruckt waren die Teilnehmenden von den aktuellen Benzin- und Dieselpreisen an der nahe gelegenen tschechischen Tankstelle. Wie machen die tschechischen Anbieter das nur, deutsche Preise immer wieder deutlich zu unterbieten?

Weitere Stationen der Tour waren die Quelle der Freiberger Mulde, die Kirche und der Friedhof von Moldava. Zahlreiche Gräber mit deutschen Namen machten nachdenklich über die wechselvolle Geschichte dieses Ortes.

Nach ca. 20 km erreichten wir das Tagesziel in Holzhau. Bis zur Abfahrt des Zuges, der uns nach Freiberg bringen sollte, blieb noch genügend Zeit für einen Besuch des Festzeltes mit Livemusik und leckeren Getränken aus der Minibrauerei „Rumpelbräu“.

Der Dank für die gelungene Tour gilt dem Deutschen Wanderverband und seinen Sponsoren, der Sektion Dresden des Deutschen Alpenvereins e.V. für die organisatorische Unterstützung und natürlich den Teilnehmenden!

Erinnerung an die Sächsisch-Böhmische Wanderwoche vom 03.-09.05.2026

Eine solche Zusammensetzung hatten wir bei dieser Wanderreise noch nie: Österreich war klar in der Überzahl! 12 wander- und auch sonst sehr lustige Menschen aus Oberösterreich hatten gebucht und nahmen gern die beiden Damen aus Deutschland in ihrer Mitte auf. Das Wetter spielte auch mit, nur der Ruhetag war verregnet. Natürlich durfte auch ein Besuch auf der Bastei nicht fehlen. Es war relativ menschenarm dort oben.;-)

Die mittlerweile üblichen Verspätungen im Zugverkehr wurden mit flotten Sprüchen weggelacht oder einfach ignoriert. Am Ende kamen wir immer dort an, wo wir hinwollten. Sehr gefragt waren Kaffee und Kuchen in verschiedenen sächsischen und böhmischen Varianten. Auch das böhmische Bier und einige Schmugglerwege kamen gut an. Besonders beeindruckend war die oberösterreichisch-sächsisch-badisch-schwäbisch-niedersächsische Verständigung, gewürzt mit einem Schuss Humor der Deutschen aus dem Isergebirge.:-)

Heute ist Abreisetag. Kommt alle gut und sicher nach Hause und gern wieder hierher zurück! Danke für Alles!

Wanderleiter werden ist nicht schwer – ein Erlebnisbericht

Oft ist zu hören: „Wanderleiterlehrgang? Wozu brauche ich das? Wanderungen kann doch Jeder führen.“ Abgesehen davon, dass wirklich nicht Jede(r) jede Wanderung führen kann, gibt es ganz unterschiedliche Arten und Formen des Wanderns. Die freie Enzyklopädie Wikipedia listet aktuell 20 davon mit verschiedenen Unterarten auf – siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Wandern .

Bergwandern erfordert andere Kompetenzen als Pilgern oder Wallfahren. Nacktwandern ist etwas grundsätzlich anderes als Speedhiking und Schneeschuhwandern unterscheidet sich von spirituellem oder meditativen Wandern. Manche Wanderungen zielen darauf ab, möglichst viele Teilnehmende für Langstrecken bis 100 km zu motivieren, andere praktizieren eher geselliges, unterhaltsames Wandern für Familien. Eine besondere Form des Wanderns ist das Bildungswandern. Wikipedia beschreibt es so: „Zum Bildungswandern zählen auch geführte Wanderungen durch zertifizierte Wander-, Natur-, Stadt-, Berg- oder Wattführer. Auf geführten Wanderungen werden nicht nur die Eigenarten der Landschaft einer Region sowie deren Geschichte vermittelt. Verkleidete Wanderführer verstärken das Bildungserlebnis und sind gleichzeitig Aushängeschilder für eine Tourismusregion, werden also auch gezielt für die Vermarktung eingesetzt. Wanderführer bieten oft Pauschalangebote an, die Unterbringung, Verköstigung und über die vom Führer durchgeführten Wanderungen hinausgehende Angebote enthalten. Gruppen und Einzelwanderer, die diese Leistungen in Anspruch nehmen, müssen sich um die Organisation ihrer Wanderung nicht selbst kümmern und brauchen nicht einmal eine Wanderkarte.“

Jede Form verlangt andere Kompetenzen von wanderleitenden Personen. Eins haben aber alle Arten und Formen des Wanderns gemeinsam: Wandern ist vom Grundansatz her sozial, wenn es von mehreren Personen gemeinsam ausgeübt wird.

Die NaturFreunde Deutschlands e.V. – Verband für Umweltschutz, sanften Tourismus, Sport und Kultur – praktizieren zum Beispiel seit ihrer Gründung 1905 eine besondere Form des Wanderns: das soziale Wandern. Dazu gehört nicht nur Muskelbewegung, Start und Ziel, sondern auch die aktive Auseinandersetzung mit der Natur und Kultur der durchwanderten Landschaft. Soziales Wandern ist eine Form des Bildungswanderns. Dafür braucht es gut ausgebildete und motivierte Wanderleiter*innen mit vielfältigen Handlungs- und Gestaltungenkompetenzen.

Interessierte Mitglieder und Gäste können das in einem Kompaktlehrgang mit abschließender theoretischer und praktischer Prüfung lernen. Vom 19.-26.04.2026 trafen sich 14 engagierte Mitglieder im Naturschutzgebiet Laachersee in der Osteifel zu einem Ausbildungs- und Prüfungslehrgang. Alle haben die nicht immer leichten Aufgaben und Prüfungen mit Bravour bewältigt und konnten am Samstagabend am Lagerfeuer mit Klampfe, Gesang, Freibier, Wein und alkoholfreien Getränken ihre frisch erworbene Lizenz feiern. Herzlichen Glückwunsch an Alle!

Bürgertreff mit der Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz am 15.04.2026

Die Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz lud ein und etwa 70 Interessierte kamen ins Walderlebniszentrum Leupoldishain. Auf dem Programm standen:

  • Rückblick auf das vergangene Jahr 2025
  • Ausblick und Planung 2026
  • Offene Gesprächsrunde: Fragen & Diskussion
  • ab 19:00 Uhr Imbiss mit der Gelegenheit für Gespräche mit Förstern und Rangern.

Der Leiter der NLPFV, Uwe Borrmeister, begann mit einem Überblick über die Themen, die Verantwortlichen für einzelne Sachgebiete trugen ihre Berichte vor. Dabei wurde transparent und offen über Erreichtes und aus Sicht der Verwaltung Kritisches gesprochen. Während der Pause und im Anschluss an den offiziellen Teil bestand die Möglichkeit für vertiefende Gespräche mit der Leitung der NLPFV, mit Rangern und Revierförstern und natürlich auch zum Netzwerken mit anderen interessierten Teilnehmer*innen.

Offenheit und Sachbezogenheit der Veranstaltung und die Nahbarkeit der Verantwortlichen waren wohltuend und könnten beispielgebend auch für die Lösung politischer Probleme sein. Der Blick über den eigenen Verantwortungsbereich hinaus auf gemeinsame Themen mit dem angrenzenden Nationalpark Böhmische Schweiz machten einmal mehr die Vorteile ganzheitliche Lösungsansätze für praktischen Naturschutz deutlich.

Fazit: Ein sehr gelungenes, unbedingt empfehlenswertes Gesprächsformat.

Neues von Rübezahl und Heinzelmännchen

Wer eine Landschaft wirklich verstehen will, muss ihre Sagen, Legenden und Märchen kennen. Den Herrn der Berge, Rübezahl, kennt in Tschechien, Polen und Deutschland jedes Kind. Weniger bekannt sind Sagengestalten des Isergebirges: Nebelgeist, Moorfrau, Wassermann, Eiskönig oder Heinzelmännchen. Dies alles und noch viel mehr hat die Autorin und Journalistin Petra Laurin in zwei neuen Büchern in tschechischer und deutscher Sprache veröffentlicht.

Ich erinnere mich gern an unsere Begegnungen im Riegerhaus, Haus der Tschechisch-Deutschen Verständigung in Rynovice (Reinowitz), zur Vorbereitung und Durchführung einer Wanderreise im Dreiländereck Sachsen-Nordböhmen-Niederschlesien 2025.

Nationalparkregion Böhmisch-Sächsische Schweiz: Grenzüberschreitender Fahrplan 2026 ist erschienen!

Soeben frisch auf dem Bildschirm gelandet: der grenzüberschreitende Saisonfahrplan für die Nationalparkregion Sächsisch-Böhmische Schweiz ist online! Wie gewohnt zweisprachig in Tschechisch und Deutsch werden alle touristisch relevanten Bahn-, Bus- und Fährverbindungen vorgestellt. Hier ist die entsprechende Medieninformation der Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz dazu:

„Attraktives und anschauliches Linienangebot

Online ist er schon da: Fahrplan_2026-PDF.pdf

Hellblau und zweisprachig wird die gedruckte Fassung in diesen Tagen in der Nationalparkregion verteilt: Der traditionelle grenzübergreifende touristische Fahrplan für die Nationalparkregion Böhmisch-Sächsische Schweiz. Die Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz von Sachsenforst konnte ihn wieder in guter Zusammenarbeit mit der Regionalverkehr Sächsische Schweiz Osterzgebirge GmbH (RVSOE) und dem Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) unter dem Dach von „Fahrtziel Natur“ zusammenstellen. Auch die Fahrplandaten der Böhmischen Schweiz sind dank der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen aus dem Landkreis Ústí nad Labem enthalten.

An den Bedürfnissen des Gastes orientiert enthält der grenzübergreifende Fahrplan attraktive ÖPNV-Linien, über die viele Orte auf beiden Seiten der deutsch-tschechischen Grenze erreichbar sind.

Das Linienangebot der RVSOE umfasst unter anderem interessante Routen wie:

  • die Linie 254, die von Bad Schandau über Hohnstein zur Bastei und weiter nach Pirna verkehrt
  • den PlusBus 219 zwischen Pirna über Bad Gottleuba zum Grenzübergang Bahratal und grenzübergreifend(!) weiter als 217 über Tisá und Sněžník bis Königstein.
  • den neuen PlusBus 260 von Bad Schandau nach Sebnitz-

Sogar für den grenzübergreifenden Wanderbus auf der Tisá-Linie 217 gilt nun auch die Gästekarte mobil!

Neu im grenzübergreifenden Fahrplan ist, dass jede Linie jetzt in einer topografischen Einzelkarte, mit der Landschaft, durch die sie führt, dargestellt ist. Die Karten erleichtern die schnelle Orientierung im Gelände und zur nächsten Haltestelle. Über QR-Codes in den Karten erhält man touristische Hinweise entlang der Fahrtroute sowie den zugehörigen Fahrplan der jeweiligen Linie. Das vielseitige Fahrplanheft ist wieder weitgehend zweisprachig gehalten.

Mit dem Ziel, die Belastungen durch den Ausflugsverkehr in den Nationalparkregionen Böhmische und Sächsische Schweiz zu reduzieren, hat die Nationalpark- und Forstverwaltung von Sachsenforst seit 28 Jahren die Redaktion und grafische Gestaltung des umfangreichen Heftes mit grenzübergreifenden Mobilitätsangeboten inne. Touristen und Tagesausflügler finden hier alle relevanten Linienverkehre kompakt in einem Heft.

Dank der Unterstützung aller öffentlichen, privaten und kommunalen Verkehrsanbieter auf beiden Seiten der Grenze war dies auch 2026 wieder möglich. Mit den attraktiven und gemeinsam abgestimmten Linienangeboten möchten die verantwortlichen Akteure die umweltfreundliche Mobilität in der Nationalparkregion grenzüberschreitend fördern, den Autoverkehr verringern helfen und Engpässe bei den Parkplätzen vermeiden.

Dazu passt die Gästekarte mobil. Sie ermöglicht den Übernachtungsgästen in der Sächsischen Schweiz freie Fahrt in Bus, Zug, Kirnitzschtalbahn und den acht Elbfähren (außer Kurort Rathen). Dieser Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Wanderregionen erfährt immer weiteren Zuspruch. In der Böhmischen Schweiz wird seit zwei Jahren ein ähnliches Ticket ab zwei Tagen Übernachtung angeboten.

Die Druckkosten für die wieder umfangreiche Auflage von 51.000 Exemplaren à 72 Seiten haben dankenswerterweise erneut zum Großteil der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) und weitere Verkehrspartner übernommen.

Seit 2003 gehört die Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz der bundesweiten Initiative „Fahrtziel Natur“ an. Zusammen mit den Nahverkehrspartnern und dem Tourismusverband Sächsische Schweiz hat sie bereits drei Preise für bundesweit vorbildliche Lösungen für touristischen Nahverkehr erhalten.

Neu im grenzübergreifenden Fahrplan ist, dass jede Linie jetzt in einer topografischen Einzelkarte, mit der Landschaft, durch die sie führt dargestellt ist, hier am Beispiel der PlusBus-Linie 219. Die Karten erleichtern die schnelle Orientierung im Gelände und zur nächsten Haltestelle. Über QR-Codes in den Karten erhält man touristische Hinweise entlang der Fahrtroute sowie den zugehörigen Fahrplan der jeweiligen Linie.

Pressesprecher

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STAATSBETRIEB SACHSENFORST | STATE ENTERPRISE SACHSENFORST

Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz  | National Park- and Forest Administration   

Leiter Stabstelle, Öffentlichkeitsarbeit und Pressesprecher | Head of executive department, public relations and press officer

An der Elbe 4, 01814 Bad Schandau

035022/ 900 615

0173 3796 503

Hanspeter.mayr@sachsenforst.sachsen.dewww.nationalpark-saechsische-schweiz.de“

Besucherlimit für Tyssaer Wände in der Böhmischen Schweiz

Am 1. April beginnt offiziell die Hauptsaison in der Sächsisch-Böhmischen Schweiz. Einen Tag vor Beginn informiert die Gemeinde Tisa (Tyssa) über aktuelle Besucherregelungen. So werden während der gesamten Saison täglich maximal 2.000 Besucher in der Tyssaer Felsenstadt zugelassen. Ist diese Anzahl erreicht, bleiben die Tore geschlossen. Der Eintritt kostet pro Person 100 Tschechische Kronen (= ca. 4 €) und kann online über die Webseite https://vstupenky.turistikatisa.cz gebucht werden. Dort ist auch ersichtlich, wie viele freie Plätze noch verfügbar sind. Um unerlaubten Zutritt zu verhindern, setzt die Gemeinde auf Kontrollen.

Diese Form der Besucherbegrenzung ist nicht neu. Auch für die Edmundsklamm in der Gemeinde Hřensko (deutsch: Herrnskretschen) gilt ein eingeschränkter Ticketverkauf, ebenso für die Felsenstadt von Adršpach (deutsch: Adersbach).

(Quelle: Sächsische Zeitung, Ausgabe 31.03.2026)

Auf den Spuren des Heidebibers

Gestern stand wiedermal eine Tour durch die Dresdner Heide auf dem Plan. Sie ist Dresdens Klimaanlage, Sauerstoffproduzentin und seit mehr als 13 Jahren Heimat einer munteren Biberpopulation. Biber mitten im Wald? Es sind vermutlich Einwanderer aus einem Teichgebiet im Schönfelder Hochland, die sich den Lebensraum entlang des Flusses Priessnitz erschlossen haben.

Erste Anwesenheitsspuren in Form angeknabberter Bäume entdeckten wir während eines Sonntagsspaziergangs im Jahr 2012. Wiederholte Besuche an jenen Stellen bestätigten, dass es sich um Biberspuren handelte und mindestens 1 Tier heimisch geworden war. Im Jahr 2013 veranstaltete ich für den Verein Natur- und Landschaftsführer Sachsen e.V. eine Exkursion unter dem Motto „Weiches Holz und harte Zähne: Auf den Spuren des Heidebibers“. Die örtliche Presse veröffentlichte den Veranstaltungshinweis und mehr als 50 Interessierte fanden sich am Treffpunkt ein. Darunter waren auch Mitglieder großer Naturschutzvereine, die sichtlich überrascht vom Vorkommen des Bibers in der Heide schienen.

Seitdem statten wir bei fast jeder Heidetour dem Biber einen Besuch ab. Zwischenzeitlich sah es so aus, als ob er seinen Lebensraum aufgegeben hätte: keine frischen Fraßspuren mehr, der Biberdamm war durchbrochen und die Waldwiese nicht mehr vernässt. Jetzt ist das wieder anders. Der Damm besteht wieder, die Fraßspuren sind frisch und zahlreich und die Wiese steht wieder unter Wasser. Die Arbeitsnachweise des Bibers sind nicht zu übersehen. Nur den tierischen Baumeister haben wir noch nie beobachten können.

Grenzüberschreitende Jubiläumstour im Osterzgebirge zu Himmelfahrt

Am 14. Mai 2026 wird der Himmelfahrtsfeiertag begangen. Gleichzeitig findet deutschlandweit der „Tag des Wanderns“ statt. Vor 10 Jahren kam der Deutsche Wanderverband e.V. auf die Idee, jährlich am 14. Mai einen „Tag des Wanderns“ im wahrsten Sinn des Wortes „zu begehen“. Dem widmen wir eine grenzüberschreitende Tour durch das Sächsisch-Böhmische Osterzgebirge. Sie beginnt in Zinnwald-Georgenfeld und endet in Holzhau. Die Teilnahme ist zur Feier des Tages kostenlos, die Anmeldung jedoch erforderlich. Interessierte melden sich bitte entweder hier im Tourenprogramm (siehe: https://www.datefix.de/kalender/6004/?dfxid=1363631 ) oder im Tourenprogramm der Sektion Dresden des Deutschen Alpenvereins an (siehe: https://www.dav-dresden.de/touren-kurse/touren/touren?view=tour&id=4389 ).

Der genaue Treffort, die Treffzeit und die Fahrtinformationen werden allen Angemeldeten am Mittwoch vor der Tour per E-Mail bekannt gegeben!