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Wandern für den Wiederaufbau im Ahrtal 2023

Mehr als vier Wochen ist es nun her, als wir von einer beeindruckenden Wanderreise aus dem Ahrtal zurückkehrten. Geplant war sie schon früher, doch dann kamen Corona und ein gigantisches Hochwasser dazwischen. Diesmal funktionierte alles wie geplant: die stressfreie Anreise, ein sehr gutes Quartier im idyllischen Ort Ahrweiler, spätsommerliches Wetter, tolle Panoramawege, guter Wein und viele interessante Eindrücke. Wir hatten uns Touren auf dem Rotweinwanderweg und dem Ahrsteig ausgesucht. Letzterer war zwischen Dernau und Ahrweiler auf dem Rückweg abschnittsweise gesperrt und unpassierbar. Hier hatte das Hochwasser ganze Arbeit geleistet und den Weg weggespült. Weggespült wurden auch zahlreiche Brücken und die Gleise der Ahrtalbahn. Ein gut organisierter Schienenersatzverkehr machte es jedoch möglich, den schwer von den Fluten heimgesuchten Ort Altenahr zu erreichen. Von der nahe gelegenen Ahrschleife und der Burgruine Are führte uns der Rotweinwanderweg auf Panoramahöhe zurück zum Ausgangsort Dernau, wo wir mit italienischen Eisspezialitäten verwöhnt wurden. Unterwegs gab es der Landschaft angepasst bei einem Einkehrschwung – wie könnte es anders sein – eine Kostprobe vom Ahrtalwein!

Besonders beeindruckt hat uns der Fleiß und Wiederaufbauwille der Ahrtalerinnen und Ahrtaler. Vieles, sehr vieles funktioniert wieder: kleine Läden, Restaurants, Cafés, Weingüter – und eine geradezu ansteckende Gelassenheit und Freundlichkeit der Menschen. Fast so, als hätte es nie ein zerstörerisches Hochwasser mit mehreren Todesopfern und vielen verlorenen Häusern und Existenzen gegeben. Kein Klagen, kein Meckern war zu hören. Das gefiel uns gut, werden wir doch in hiesigen Gefilden aus wesentlich geringeren Anlässen mit permanenter Dauerunzufriedenheit, Nörglertum und Straßenpöbelei genervt. Insofern war die kleine Wanderreise, die der Vorbereitung einer größeren diente, ein tolles Erlebnis in einer bezaubernden Landschaft. Besonders gut gefiel uns ein Spruch, den wir auf vielen Plakaten lesen konnten: Wandern für den Wiederaufbau! So machen wir das; wir kommen wieder und bringen noch ein paar wanderlustige Leute mit!

Zum Schluss gibt es noch einige optische Häppchen zum Durchblättern:

Erneut illegales Lagerfeuer im Nationalpark entdeckt und gelöscht

Nur wenige Tage nach der letzten Information über eine illegale Feuerstelle im Nationalpark Sächsische Schweiz gibt es erneut einen Anlass, über menschliches Fehlverhalten zu informieren. Am 17.10.2023 wurden Polizei und Freiwillige Feuerwehr der Stadt Wehlen zu einem Feuer gerufen. Derartige Meldungen häufen sich inzwischen fast im Wochentakt und lassen Zweifel an der Vernunft mancher Besucher zu.

„Am Abend des vergangenen Dienstag (17.10.) wurden Beamte des Polizeireviers Pirna und die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Wehlen zu einem illegalen Lagerfeuer oberhalb von Stadt Wehlen gerufen.

Drei dänische Malerwegwanderer hatten auf einem Felsriff abseits der offiziellen Wege verbotenerweise ein Zelt errichtet und ein Lagerfeuer entzündet.

Während die Beamten ein Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen die Wanderin und zwei Wanderer einleiteten, löschte die Feuerwehr das Lagerfeuer. Das Feuer wurde auf einem exponierten Felsriff entzündet. Vom Wind verdriftete Glutpartikel hätten leicht darunter liegende Waldpartien entzünden können.

Die Nationalparkwacht kontrollierte am Folgetag die Feuerstelle und auch die am Fuße des Felsens gelegenen Bereiche und nahm ebenfalls die Personalien der Wanderer auf.

Offensichtlich hat die neue Ausschilderung zum Feuer- und Rauchverbot die Wandertouristen aus Dänemark nicht erreicht oder sie haben sich bewusst darüber hinweggesetzt.

In den zurückliegenden Wochen konnte die Nationalparkwacht mehrere illegale Feuerstellen löschen.

Der stellvertretende Nationalparkleiter Christian Starke bedankt sich bei denjenigen, die Polizei und Feuerwehr über das illegale Lagerfeuer informiert haben und dass diese das Feuer schnell löschen konnten: „Waldbrände können am erfolgreichsten vermieden oder bekämpft werden, wenn Feuerstellen wie diese schnell entdeckt und gelöscht werden. Ich appelliere an die Besucher, sich an das Feuer- und Rauchverbot im Wald zu halten und dass sie illegale Feuer im Wald schnellstmöglich bei der 112 melden.“

Foto: F. Kowalzik

Bei diesen Bildern werden unliebsame Erinnerungen an den Waldbrand von 2018 in der Nähe der Bastei wach: 400 Feuerwehrleute brauchten damals 4 Tage um das Feuer zu löschen. Ein Übergreifen auf die Gebäude von Kurort Rathen drohte.

Dieses aktuelle Lagerfeuer wurde rechtzeitig der Polizei und Feuerwehr gemeldet und konnte gelöscht werden. Die Reste des Löschschaums waren noch man nächsten Morgen bei der Nachkontrolle der Feuerstelle durch die Nationalparkwacht zu sehen. Gegen die Verursacher wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Hanspeter Mayr

Pressesprecher
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STAATSBETRIEB SACHSENFORST, NATIONALPARKVERWALTUNG SÄCHSISCHE SCHWEIZ 

STATE ENTERPRISE SACHSENFORST; NATIONAL PARK ADMINISTRATION  

Referatsleiter Öffentlichkeitsarbeit/Pressesprecher | Head of public relations and press officer

An der Elbe 4, 01814 Bad Schandau

035022/ 900 615

0173 3796 503

Hanspeter.mayr@smekul.sachsen.dewww.nationalpark-saechsische-schweiz.de  „

Weg zur Wildnis, Teil 2, im Nationalpark Sächsische Schweiz offiziell eröffnet

Umweltminister Wolfram Günther eröffnet zweiten Teil des Weges zur Wildnis über eine Waldbrandfläche im Nationalpark Sächsische Schweiz

Am gestrigen Montag eröffnete der Staatsminister für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft Wolfram Günther mit vielen Gästen aus der Region und Vertretern der Feuerwehren der Sächsischen Schweiz den zweiten Teil des Naturerlebnispfades „Weg zur Wildnis“, der auf einer Waldbrandfläche aus dem vergangenen Jahr im Nationalpark die erstaunliche Regeneration des Waldes nach nur einem Jahr erlebbar macht.

Besonders überraschend war für viele Besucher die Vielfalt und Geschwindigkeit, mit der die Vegetation in dieser kurzen Zeit nach nur einem Jahr die Waldbrandfläche zurück erobern konnte.

Die Nationalparkverwaltung errichtete den 100 Meter langen Pfad auf der Waldbrandfläche am Reitsteig in unmittelbarer Nähe zum ersten Teilabschnitt des „Weg zur Wildnis“. Umweltminister Günther nutzte den Termin, um erneut den Feuerwehren und vielen ehrenamtlichen Einsatzkräften für Ihren Einsatz zu danken. Hier am Brandherd „Frienstein“ waren es unter anderem die Freiwilligen Feuerwehren aus Stolpen, Pirna-Copitz, Königstein, Porschdorfer und Reinhardtsdorf, die eine weitere Ausbreitung des Feuers verhinderten.

Staatsminister Wolfram Günther war es besonders wichtig, auch den zweiten Teilabschnitt des „Weg zur Wildnis“ persönlich zu eröffnen: „Die Bilder des Waldbrandes haben viele Sachsen und auch mich sehr betroffen gemacht. Auf dem neuen Abschnitt über die Waldbrandflächen sind die Selbstheilungskräfte der Natur unmittelbar erlebbar. Besonders fallen hier die jungen Birken ins Auge. Kurz nach dem Brand konnte ich persönlich die vielen Birkensamen auf den schwarz verkohlten Flächen sehen. Tatsächlich konnten sie hier in großer Vielzahl keimen und binnen eines Jahres nun bis zu einer Größe von 160 cm heranwachsen. Aber auch kleine Kiefern, Buchen, Eschen und Eichen sind bereits vereinzelt hier zu finden. Im Nationalpark werden sich sowohl die Waldbrandflächen 2022 sowie auch die Borkenkäferflächen langfristig in einen starken Mischwald entwickeln.

Ich lade die Besucher des Nationalparks ein, diese erstaunliche Entwicklung auf dem neuen Erlebnisweg nachzuvollziehen. Mich freut es sehr, dass der erste Weg zur Wildnis so gut angenommen wurde. Ich bin sicher, dass auch der zweite Teilabschnitt auf großes Interesse stoßen wird.“

Nationalparkleiter Uwe Borrmeister ergänzt: „Natur Natur sein lassen – das Motto im Nationalpark, war nach den schrecklichen Bildern des Waldbrandes eine besondere Herausforderung. Viele Menschen wollten, dass die Brandflächen so schnell wie möglich wieder aufgeforstet werden. Auf dem zweiten Teil des „Weg zur Wildnis“ zeigt die Natur, dass es sich lohnen kann, auf die Selbstheilungskräfte der Natur zu vertrauen. Selbst nach Extremereignissen wie dem Waldbrand, siedelten sich in kürzester Zeit spezielle Moos-, Pilz- und Insektenarten an, die genau auf das Wachstum auf den Ascheböden und der Holzkohle der verbrannten Stämme spezialisiert sind.“

Der Pfad bietet außerdem Informationen zur Lage und Ausbreitung des Waldbrandes 2022, zu Fragen des Totholzes und bittet die Besucher um Mithilfe zur Vermeidung künftiger Waldbrände.

Zentraler Punkt ist die langfristige fotografische Dokumentation der Waldentwicklung in diesem Bereich. An Ort und Stelle zeigen die Fachleute der Nationalparkverwaltung Vergleichsbilder mit der Waldsituation in den Jahren vor dem Waldbrand und unmittelbar danach. Daraus wird die teilweise erstaunliche Vegetationsentwicklung einschätzbar.

Bildunterschrift:

Sachsens Umweltminister Wolfram Günther (li) eröffnet im Nationalpark Sächsische Schweiz den zweiten Teil des Pfades „Weg zur Wildnis“. Mit Ihm freuen sich Nadja Rademacher (Projektleiterin des Weges), Uwe Borrmeister (Nationalparkleiter) sowie Thomas Kunack (Bürgermeister Stadt Bad Schandau) über die Ergänzung des Wildnisweges (v.l.n.r.).

Foto: Jörg Weber, Nationalparkverwaltung

i.A.d. Pressesprechers“

PS: Beide Teile des Weges zur Wildnis werden auch im Jahr 2024 Bestandteil von Natursaxe® Exkursionen sein.

Zwei Wanderwochen im September beendet

Zwei erlebnisreiche Wanderwochen sind zu Ende gegangen. Eine Woche lang waren wir mit einer großen Gruppe von Naturfreunden aus Niedersachsen in der Oberlausitz, Nordböhmen und Niederschlesien unterwegs. Unser Standquartier bezogen wir im Sankt Wenzeslaus Stift in Jauernick-Buschbach bei Görlitz. Von dort starteten wir zu Tagestouren in das UNESCO-Weltkulturerbe „Fürst Pückler Park“ in Bad Muskau, ins UNESCO- Biospährenreservat „Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft“, ins Zittauer Gebirge, ins polnische Isergebirge und in die niederschlesische Europastadt Görlitz-Zgorzelec.

Spaß hats gemacht, gerne wieder!

Ohne Ruhetag folgte die nächste Wanderwoche ab Pirna durch die Sächsisch-Böhmische Schweiz. Diese Gruppe war deutlich kleiner, aber genauso lebendig und äußerst lustig. Vielen Dank an alle Beteiligten, ihr wart einfach toll!

Weg zur Wildnis im Nationalpark Sächsische Schweiz wird erweitert

Nachdem der erste Abschnitt des „Weg zur Wildnis“ sehr interessante Einblicke in die natürliche Dynamik eines Waldes ermöglicht hat, folgt nun die Erweiterung auf der gegenüberliegenden Seite des Reitsteiges unterhalb des Kleinen Winterbergs. Wird im ersten Abschnitt ein Gebiet präsentiert, in dem nach dem Orkan Kyrill im Jahr 2007 eine Massenvermehrung von Borkenkäfern zum Absterben der Fichtenmonokultur führte, wird im Erweiterungsgebiet eine Erkundungstour durch Teile des Waldbrandgebietes von 2022 möglich sein. Dort konnten Feuerwehren ein Übergreifen des Feuers auf nicht betroffene Waldflächen verhindern, das Abbrennen einer größeren Fläche jedoch nicht. Neben schwarzen, verbrannten Überresten der einstigen Vegetation sind 12 Monate später schon wieder viele Lebenszeichen in der Farbe grün zu sehen. Auf dem erweiterten Wegabschnitt kann nach seiner Freigabe wie im ersten Abschnitt live mitverfolgt werden, wie sich Natur entwickelt, wenn man sie lässt. Das Motto „Natur Natur sein lassen“ wird auf diese Weise ohne pädagogischen Zeigefinger oder esoterische Verklärung zum Erlebnis. Selbstverständlich wird auch der verlängerte „Weg zur Wildnis“ Bestandteil geführter Natursaxe® Exkursionen durch die Nationalparkregion Sächsisch-Böhmische Schweiz sein.

Der Wegebau hat bereits begonnen und kommt zügig voran, wie das Beitragsfoto belegt.

Letzte Sächsisch-Böhmische Wanderwoche im August erfolgreich beendet

Eine weitere Wanderreise mit Mediterranatours und einer munteren Damengruppe ist vorüber. Die äußeren Bedingungen hatten es in sich: schwüle Hitze und mit Ausnahme des letzten Tages kein Tröpfchen Wasser vom Himmel. Die Anstrengung bei einzelnen Anstiegen war spür- und sichtbar. Alle waren sich am Ende einig, dass das Elbsandsteingebirge durchaus ein echtes Gebirge ist, auch wenn der höchste Berg „nur“ 723 Meter über N.N. misst.

Neben den erlebnisreichen Streckenverläufen mit unzähligen Fotomotiven und lockeren Gesprächen waren Pausen der Renner. Insbesondere Eispausen waren heiß begehrt, wie das Feedback der Teilnehmerinnen belegt.;-) Gut, dass es gegen Ende jeder Tour immer irgendwo eine Erfrischung gab.

Das Wetter war auch für den Guide eine Herausforderung. Nicht konditionell, sondern planungs- und führungstechnisch. Es macht keinen Sinn, Jemanden im Urlaub an die Grenze der Belastbarkeit oder darüber hinaus zu treiben. Andererseits liebt auch niemand wirklich Unterforderung und falsche Rücksichtnahme. Auf die richtige Mischung kommt es also an und auf situatives Entscheiden. Danke an die Damen: Ihr habt es mir leicht gemacht! Kommt gut nach Hause und gerne wieder!

Alte Touren – neue Pläne!

Der Wandermonat Juni 2023 ist vorüber. Er war so prall gefüllt mit geführten Wanderungen, wie noch keiner vor ihm. So viele Touren und so viele interessante Gäste; das will erstmal verarbeitet werden. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Alle, die mitgewandert sind oder auf andere Weise beteiligt waren!

Besonderes Interesse vieler Teilnehmerinnen und Teilnehmer fanden die Touren durch die Böhmische Schweiz im Rahmen der einwöchigen Wanderreisen. Ebenso stark nachgefragt waren allerdings auch Tagestouren auf dem Kamm des böhmischen Osterzgebirges und im Böhmischen Mittelgebirge. Ob es am phantastischen Bergwanderwetter lag oder an der Lust, etwas Neues kennenzulernen, ohne dafür um die halbe Welt düsen müssen – wer weiß. Auf jeden Fall ist die Zeit reif für eine längst überfällige Angebotserweiterung auf einige der schönsten Landschaften in der Tschechischen Republik und in Polen. Das Wiederauflebenlassen der legendären Kammtouren durch Nordböhmen und Niederschlesien ist ein alter Traum, der endlich taggeträumt werden will. In Verbindung mit den neuen Via-Czechia- und selbst entwickelten Entdeckertouren durch das verschwundene Sudetenland wird das der neue Tourenschwerpunkt werden. Dafür müssen an anderer Stelle einige Touren weichen: dort, wo es übervoll ist und wo sich immer mehr Anbieter gegenseitig auf die Füße treten. Das entspricht übrigens auch zahlreich geäußerten Wünschen vieler Gäste. Weg vom ausufernden Massentourismus, hin zu professionell organisierten und sachkundig geführten Natur- und Landschaftserlebnissen in kleiner Gruppe abseits der Touristenströme. Geführte Gruppentouren sind „in“, vor allem bei Alleinreisenden!

Wanderurlaub in Sachsen und Böhmen im Trend

Nach dem ersten Lockdown der Coronazeit deutete es sich bereits an: Wanderurlaub im eigenen Land ist wieder gefragt! Liegt das Ziel Sachsen noch dazu in attraktiver Lage zu angrenzenden Gebieten Tschechiens und Polens im Herzen Europas, sind geführte Wanderreisen besonders interessant. In Gesprächen mit Teilnehmerinnen – ja, es waren überwiegend Frauen! – wurde deutlich, dass geführte Touren keineswegs verpönt, sondern im Gegenteil sehr gezielt gesucht werden. Viele Teilnehmerinnen haben Erfahrung mit Pilgerwegen und der Selbstorganisation, aber auch eine gewisse Sehnsucht, sich wenigstens im Urlaub mal nicht um alles selbst kümmern zu müssen. Hinzu kommt oft das Bedürfnis nach sozialen Kontakten mit Gleichgesinnten, perfekter Organisation von Touren, Verkehrsverbindungen, Erlebnissen und genussvollen Einkehrmöglichkeiten mit regionalem Flair. Auch Geschichten, Sagen und Legenden werden gern gehört und bleiben nicht selten stärker in Erinnerung, als das frisch aufgeschüttelte Hotelbett und das bestens gebratene Bio- oder Veganschnitzel. Das gibt es inzwischen fast überall. Naturerlebnisse auf geführten Wanderungen sind einzigartig.

Das bestätigen auch Teilnehmerinnen der letzten 3 Wanderreisen in Dresden- Elbland und der Sächsisch-Böhmischen Schweiz mit ihren Danksagungen. Eine gute Gelegenheit, selbst mal danke zu sagen: Ihr seid allesamt und jede Einzelne großartig! Kommt gern wieder, es gibt noch viel gemeinsam zu erleben und zu entdecken!

Öffis in der Sächsisch-Böhmischen Schweiz startklar!

Der Frühling naht mit großen Schritten und mit ihm der Start in die Outdoorsaison. Wie es sich für ein nachhaltiges Reiseziel gehört, bietet die Nationalparkregion Sächsisch-Böhmische Schweiz nicht nur Gästekarten zur kostenlosen Benutzung von Bussen und Bahnen, sondern auch sehr gut aufeinander abgestimmte, grenzüberschreitende Fahrpläne. Pünktlich zum Saisonstart veröffentlicht die Nationalparkverwaltung nachfolgende Pressemitteilung zum Thema. Übrigens: Die Natursaxe® Exkursionen sind generell so geplant, dass alle Treff-, Start- und Zielorte mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind!

Mit neuen Nationalparkbussen zum Wandern starten

Mit der Botschaft „Auf dem Weg zur Wildnis – für eine gemeinsame Zukunft im Nationalpark“ sind seit einigen Tagen zwei neu gestaltete Busse des Regionalverkehrs Sächsische Schweiz – Osterzgebirge GmbH (RVSOE) unterwegs. Sie ergänzen die lange Reihe der Busse, die mit attraktiven Nationalparkmotiven Wanderer zur Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs anregen und die Sächsische Schweiz vom touristischen Autoverkehr entlasten.

Alle Busse sind im Linienverkehr täglich für Einwohner und Gäste der Region unterwegs. Auf ihnen werben Schwarzstorch, Feuersalamander und Siebenschläfer für den Erhalt der Artenvielfalt in Sachsens einzigem Nationalpark.

Christian Starke, der stellvertretende Leiter des Nationalparks freut sich über die seit vielen Jahren bestehende gute Kooperation mit der RVSOE: „Die RVSOE bietet mit ihren modernen Fahrzeugen ein vorbildliches Angebot für alle Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs. Für die Nationalparkverwaltung ist es sehr wertvoll, wenn wir dies mit schönen Naturmotiven und einer attraktiven Gestaltung unterstützen können. Der Slogan „Auf dem Weg zur Wildnis“ weist dabei auf den Erlebnispfad am Kleinen Winterberg hin, auf dem Besucher die für den Nationalpark typische ungelenkte Naturentwicklung und Regenerationsfähigkeit des Waldes nach dem Borkenkäfer erleben können.“

Mit den neuen grenzübergreifenden Fahrplänen „Fahrpläne/Jízdní řády 2023“ ist wieder die handliche Broschüre in deutscher und tschechischer Sprache für die Reiseplanung 2023 im Elbsandsteingebirge erschienen. Neben einem umfassenden Streckennetzplan umfasst sie die Fahrpläne der verschiedensten ÖPNV-Angebote in den Nationalparkregionen in Sachsen und Tschechien – zu Wasser und zu Land, auf Gleisen und Straßen, horizontal und ganz nach oben. Außerdem enthält sie Informationen zu Ticketpreisen, Wanderzielen, Barrierefreiheit und weiteren wichtigen Themen der Reiseplanung für den Umstieg auf eine sanfte Mobilität und einen nachhaltigeren Tourismus. Erhältlich ist die kostenlose Broschüre beispielsweise in Tourist-Informationen, dem Nationalparkzentrum Bad Schandau und digital.

Am Fahrplan beteiligten sich über sieben Partner aus Sachsen und Böhmen.

Pressesprecher
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STAATSBETRIEB SACHSENFORST, NATIONALPARKVERWALTUNG SÄCHSISCHE SCHWEIZ 

STATE ENTERPRISE SACHSENFORST; NATIONAL PARK ADMINISTRATION  

Referatsleiter Öffentlichkeitsarbeit/Pressesprecher | Head of public relations and press officer

An der Elbe 4, 01814 Bad Schandau

035022/ 900 615

0173 3796 503

Hanspeter.mayr@smekul.sachsen.dewww.nationalpark-saechsische-schweiz.de  „

Aktualisierung von Datenschutzerklärung und AGB

Nach dem im Beitrag vom 29.01.2023 beschriebenen Abschied von Google Workspace ergab sich die Notwendigkeit, Datenschutzerklärung und Teilnahmebedingungen (AGB) wie folgt zu aktualisieren:

  • Die Beschreibung der Nutzung von Google Workspace wurde entfernt.
  • Videkonferenzen und -meetings werden mit Opentalk durchgeführt, sobald die angekündigte produktive Version verfügbar ist. Der Hinweis darauf ist nun in der Datenschutzerklärung enthalten.
  • Bis Opentalk uneingeschränkt nutzbar ist, kommt das Produkt Zoom X One Pro by Deutsche Telekom zum Einsatz. Die Datenschutzerklärung wurde entsprechend ergänzt.
  • Datenschutzerklärung und Teilnahmebedingungen (AGB) wurden in einem Dokument und auf einer Webseite zusammengefasst. Damit entfällt die Notwendigkeit, bei Anmeldung zu einer Veranstaltung jedem Dokument einzeln zuzustimmen. In einem weiteren Schritt wird das neue, intergrierte Dokument als opt-in-Zustimmung in den Veranstaltungskalender integriert. Damit ist dessen Nutzung unkomplizierter möglich.
  • Sonstige Inhalte beider Dokumente bleiben unverändert gültig.