Kategorie: In eigener Sache

Tourenberatung per Video

Wer dem Veranstaltungskalender auf dieser und der Seite des Kammtourenprojekts https://kammtouren.eu aufmerksam folgt, wird sicher schon auf das Angebot der Tourenberatung per Video aufmerksam geworden sein. Eingerichtet wurde es, weil erfahrungsgemäß vor einer Buchung viele Fragen auftauchen, die beantwortet werden wollen. Deshalb entstand die Idee, eine Videosprechstunde anzubieten. Die verpflichtet zu nichts und ersetzt auch keine Buchung, kann aber wichtige Infos zu den geplanten Touren vermitteln. Das gibt es in ähnlicher Form bereits bei ehrenamtlichen Vereinstouren, nur dass man sich dort meist schon persönlich kennt.

Bisher wurde für die Videokonferenz vor allem die Software von Zoom verwendet. Nach den unberechenbaren Handlungen der aktuellen Regierung hinter dem großen Teich haben wir uns entschieden, wenn möglich europäischen Lösungen zu finden. Die gibt es und so haben wir uns Anfang des Jahres für das Angebot von OpenTalk entschieden. Die Software ist quelloffen und und DSGVO-konform. Allerdings hatten mehrere Teilnehmende immer wieder Bild- und/oder Tonprobleme in einem Ausmaß, dass die Veranstaltung abgebrochen werden musste. Die jeweiligen Probleme ließen sich auch durch erneute Einwahl nicht lösen. Als Ersatz fungierte dann zuletzt Google Meet. Das ist aber nicht die Lösung der Wahl.

Wir haben uns deshalb entschieden, zunächst für ein Jahr zu Zoom X One Pro Workspace by Deutsche Telekom zurückzukehren. Der Account ist seit heute wieder aktiv und die Datenschutzerklärung wurde entsprechend aktualisiert.

Bahn sperrt Elbtalstrecke zwischen Dresden und Tschechien

In der Ausgabe vom 02.03.2026 veröffentlichte die Sächsische Zeitung folgende Information der Deutschen Bahn:

„Bahn sperrt Elbtalstrecke zwischen Dresden und Tschechien

Reisende müssen sich auf massive Einschränkungen einstellen – der Überblick.

Wegen Bauarbeiten kommt es zwischen März und Mai immer wieder zu Sperrungen auf der Bahnstrecke zwischen Dresden und der tschechischen Grenze. Die konkreten Termine teilte die Deutsche Bahn nun mit. Hintergrund ist die Modernisierung der Infrastruktur auf der Strecke durch das Elbtal zwischen Bad Schandau und Schöna.

Im Mittelpunkt der Arbeiten steht das Hirschmühlenviadukt, das den Mühlgrundbach überspannt. Dort erneuert die Bahn die Fahrbahnwanne sowie den Kopfbereich einer angrenzenden Stützwand. Zusätzlich finden zwischen Schöna und Bad Schandau Ost Kabeltiefbauarbeiten statt. Im Güterbahnhof Bad Schandau Ost werden Anlagen fertiggestellt, um den Betriebsablauf zu verbessern.

Die Sperrungen zwischen Schöna und Bad Schandau im Detail

Für die Arbeiten wird der Abschnitt zwischen Schöna und Bad Schandau mehrfach vollständig gesperrt. Die Daten im Überblick:

■ Vom 15. bis 22. März 2026 ist die Strecke täglich von 9 bis 17 Uhr dicht.

■ Ab dem 23. März 2026 bis November 2027 bleibt sie montags, außer an Feiertagen, von 9 bis 19 Uhr gesperrt.

■ Weitere Totalsperrungen sind vom 14. bis 19. April 2026 jeweils von 9 bis 17 Uhr geplant.

■ Nachtsperrungen gibt es vom 13. bis 17. April sowie vom 25. bis 29. April 2026 jeweils von 21 bis 3 Uhr.

Zwischen Dresden und Ústí nad Labem fahren an den Tagen mit Totalsperrung Ersatzbusse.

Von Juni bis November 2026 sollen weitere Sperrungen folgen. Details wird die Bahn rechtzeitig bekannt geben.

Weitere Einschränkungen zwischen Heidenau und Rathen

Unabhängig davon kommt es bereits seit dem 21. Februar bis zum 11. April 2026 auf der Strecke zwischen Heidenau und Rathen zu Einschränkungen. Dort wird im sogenannten Gleiswechselbetrieb gebaut; zusätzlich gibt es nächtliche Totalsperrungen.

Die Deutsche Bahn bittet Reisende und Anwohner um Verständnis. Aktuelle Informationen zu Fahrzeiten und möglichen Ersatzverkehren sind im DB Navigator und auf bahn.de abrufbar.

Quellenangabe: vom 02.03.2026, Seite 17″

Die Sperrungen wirken sich auch auf geplante Touren aus. Jede betroffene Tour muss noch einmal auf Durchführbarkeit überprüft werden. Änderungen im Tourenprogramm sind deshalb möglich. Dafür bitte ich um Verständnis.

Digitale Souveränität ist antagonistisch

Mit der digitalen Souveränität ist das so eine Sache. Man kann – und sollte – für sich selbst die nötigen technischen Entscheidungen treffen und Weichen stellen. Das habe ich getan und es fühlt sich gut an. Aber man ist nicht allein im Sozialuniversum und wie sich herausgestellt hat, hängt man an unsichtbaren, sozialen Fäden. Das sind z.B. geteilte Google-Kalender, die ganze Jahresprogramme enthalten. Klinkt man sich dort aus, bricht die Kommunikation zu gemeinsamen Veranstaltungen ab oder wird zumindest schwierig – Stichwort: Programmänderung. Also bleibt man vorerst dort, um sich nicht ins Abseits zu begeben.

Ähnlich verhält es sich mit Whatsapp. Teilnehmende an Lehrgängen oder Wanderwochen verabreden sich gern und oft in Whatsapp- Gruppen. Man tauscht Fotos aus, verabredet sich zu weiteren gemeinsamen Unternehmungen oder einfach nur zur Kontaktpflege. Der konsequente Guide oder Trainer hat sich dagegen für die eigene digitale Souveränität entschieden. Konsequenz: Er gehört nicht mehr dazu. Er will nicht mehr dazu gehören, zumindest technisch. Das ist die Konsequenz aus seiner Entscheidung. Ansonsten schon gern. Aber die Anderen sehen keinen Vorteil darin, z.B. zu Signal, Threema oder Matrix zu wechseln. Sie wollen nicht technischen oder datenschutzrechtlichen Argumenten folgen. Sie entscheiden sich ebenfalls für digitale Souveränität. Für ihre eigene. Man hat die Wahl, in beide Richtungen.

Digitale Souveränität beinhaltet also auch antagonistische Aspekte. Ich habe mich einerseits entschieden, digital souveräne Lösungen zu bevorzugen und entsprechend zu handeln. Andererseits sind mir meine sozialen Kontakte viel zu wertvoll, um sie zu ignorieren. Es bleibt deshalb vorerst bei den Kompromisslösungen Google Workspace und Whatsapp. Das Eine tun und das Andere (noch) nicht (ganz) lassen.

Natursaxe® unterwegs zu digitaler Souveränität

So wie auf dem Titelfoto wird es auf meinem PC nicht mehr aussehen. Der läuft jetzt unter Linux Mint – und zwar wie geschmiert. Microsoft ist Vergangenheit. Vergangenheit sind auch Facebook, Google Workspace, Whatsapp, Zoom und Webex. Noch nicht ganz vorbei ist die Zeit von Android auf dem Smartphone. Aber wenn es mal einen vollwertigen Ersatz gibt…

Durch den Verzicht auf o.g. Software hat sich auch die Kommunikationsbasis verändert. Allein durch das Löschen des Whatsapp- Kontos ist die Verbindung zu rund 50% meiner Kontakte auf diesem Kanal weggebrochen. Nicht alle werden es sofort merken. Manche erst, wenn sie ein Anliegen haben. Zum Glück gibt es Alternativen und Bewährtes. Per E-Mail und Telefon hat sich nichts geändert. Erreichbar bin ich auch weiterhin über Threema und Signal. Einen neuen Kanal habe ich auf Matrix eröffnet – siehe Impressum.

Warum dieser Wechsel? Weil es bringt praktisch nichts bringt, immer nur über die Möglichkeiten digitaler Souveränität und Resilienz zu philosophieren. Nachdem Behörden eines großen Landes jenseits des Atlantiks einem Juristen am Europäischen Gerichtshof den Zugang zu seinem Outlook- Konto und seiner Kreditkarte gesperrt haben – oder Microsoft und die Kartenfirma darum „baten“, wurde es höchste Zeit für alternatives Handeln. Vom Nachdenken und Reden ins Handeln kommen, lautet die persönliche Entscheidung. Das war einfacher als gedacht, auch wenn Zeit für die Umgewöhnung erforderlich ist. Doch der eingeschlagene Weg zu digitaler Souveränität und Resilienz gibt ein gutes Gefühl, auch wenn das Ziel noch nicht hundertprozentig erreicht ist.

Projekt „Urbanes Wandern“ beendet

Ich habe mich entschlossen, das Wanderprojekt „Urbanes Wandern“ und die zugehörige Webseite nicht weiterzuführen. Die Idee war zwar verlockend, aber die verfügbare Zeit reicht leider nicht für ein drittes Wanderprojekt neben „Natursaxe Tours“ und „Kammtouren.eu„. Zeit ist das einzige Gut, das sich nicht vermehren lässt. Es hat sich deshalb als sinnvoll erwiesen, Prioritäten zu setzen.

Der Trend geht seit Jahren zu mehrtägigen, geführten Wandertouren in kleinen Gruppen, zu Kooperationen mit zuverlässigen Partnern und zu längerfristiger Verbindlichkeit. Solche Touren lassen sich mittel- und langfristig planen und organisieren. Bei Tagestouren ist das kaum noch möglich. Wer es als Anbieter mal versucht hat, kennt das sicher: spätestmögliche Anmeldung (wenn überhaupt), kurzfristige Stornierung oder Nichterscheinen zur vereinbarten Tour (no Show). Vorkasse über Vermittlungsportale wäre eine Lösung zur Kundenbindung, schützt aber auch nicht vor Storni und no Shows und ist insgesamt ein teures Vergnügen für den Tourguide. Ich lege auch weiterhin Wert auf direkten Kundenkontakt. Stammgäste und Empfehlungen sind mir wichtiger als die Stärkung der Portalökonomie.

Änderung der Datenschutzbestimmungen und von Kontaktdaten

Seit dem Machtantritt der neuen US- Administration ist Einiges, manche sagen: Alles, anders geworden. Sie stellt US-Interessen in den Mittelpunkt ihres Handelns. Das neue Motto lautet: „America first“ & „Make America great again!“. Als überzeugter Europäer akzeptiere ich dieses Motto nicht. Es hat Auswirkungen auf meine privaten und gewerblichen Interessen und Pflichten, insbesondere auf den Schutz personen- und sachverhaltsbezogener Daten im Umgang mit der geschätzten Kundschaft und Kooperationspartnern.

Noch gilt zwar: „Am 10. Juli 2023 nahm die Europäische Kommission den Angemessenheitsbeschluss zum EU-US Data Privacy Framework an, der unmittelbar in Kraft getreten ist. Damit hat die Europäische Kommission entschieden, dass nunmehr auch die USA ein angemessenes Schutzniveau für personenbezogene Daten gewährleisten, die aus der EU an Unternehmen und Organisationen in den USA übermittelt werden. Voraussetzung ist, dass diese Unternehmen und Organisationen unter dem EU-US DPF zertifiziert und in der DPF-Liste aufgeführt sind. Mit dem Angemessenheitsbeschluss zum EU-US DPF ändert sich die rechtliche Bewertung in Bezug auf internationale Übermittlungen personenbezogener Daten an die USA: Datenübermittlungen aus der EU an die USA können – im Rahmen des Anwendungsbereichs des Angemessenheitsbeschlusses – an zertifizierte Unternehmen und Organisationen stattfinden, ohne dass zusätzliche Übermittlungsinstrumente nach Art. 46 DSGVO erforderlich sind oder durch zusätzliche Maßnahmen ergänzt werden müssen.

Gemäß dem EU-U.S. Data Privacy Framework sind die Unternehmen Zoom Video Communications, Inc. und Alphabet Inc. zertifiziert und in der Liste aufgeführt. Damit können sie in der EU DSGVO- konform genutzt werden. Ihre Daten bleiben gespeichert, soweit es für die Zwecke Ihrer Einwilligung, zur Vertragserfüllung-/abwicklung, zur Rechtsverfolgung durch uns oder aus unseren sonstigen berechtigten Interessen noch erforderlich ist oder wir gesetzlich gehalten sind, Ihre Daten noch aufzubewahren.“ Doch wie lange gilt das noch?

Die neue US- Admintration hat unmittelbar nach ihrem Amtsantritt begonnen, per Präsidialdekret mehrere Dekrete der Vorgängerregierung wieder aufzuheben. Sie hat angekündigt, alle Vereinbarungen mit der EU daraufhin zu überprüfen, ob sie US-Interessen einschränken. Die EU-DSGVO schränkt wirtschaftliche Interessen von US-IT-Konzernen ein. Es ist deshalb davon auszugehen, dass auch das EU-U.S.Data Privacy Framework ausgehebelt und ad absurdum geführt wird. Damit wird die Nutzung von US-Diensten wie Zoom und Google Workspace nicht mehr DSGVO- konform möglich sein. Darauf müssen sich Nutzer einstellen.

Ich habe mich deshalb entschlossen, ab sofort Google Workspace nicht mehr zu nutzen und alle Daten von dort zu migrieren. Letzteres ist bereits abgeschlossen und die Daten sind nun beim deutschen Provider Mailbox.org sicher DSGVO- konform gespeichert. Der Lizenzvertrag mit Google endet am 10.03.2025. Ab diesem Zeitpunkt werden alle unter der Domain natursaxe.team eingerichteten E-Mail-Adressen nicht mehr erreichbar sein. Die aktuellen Kontaktdaten können dem Impressum zu dieser Webseite und den Projektseiten https://kammtouren.eu und https://urbanes-wandern.de entnommen werden.

Die Lizenz von „Zoom X One by Deutsche Telekom“* endet am 19.02.2026. Meta- Dienste ( z.B. Facebook, Instagram, Whatsapp) werden bereits seit einiger Zeit nicht mehr genutzt.

Die Datenschutzbestimmungen sind heute entsprechend angepasst und aktualisiert worden.

*Ergänzung am 17.03.2025: Die Deutsche Telekom hat den Namen des Produktes in „Zoom X Workplace Pro“geändert. Der sonstige Vertragsinhalt bleibt unverändert. Das Produkt wird weiterhin genutzt, solange die Deutsche Telekom die Einhaltung der EU-DSGVO vertraglich zusichert.