Schlagwort: Sachsenforst

Medieninformation zur Beseitigung der Sturmschäden in der Sächsischen Schweiz

Der Staatsbetrieb Sachsenforst veröffentlichte soeben folgende Medieninformation zur Beseitigung der Sturmschäden in der Sächsischen Schweiz:

Medieninformation
8/2026
Staatsbetrieb Sachsenforst, Geschäftsleitung


Beseitigung der Sturmschäden in der Sächsischen Schweiz


Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz hat mit den
Aufräumarbeiten begonnen


Die Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz von Sachsenforst
hat in Abstimmung mit den betroffenen Kommunen die Aufarbeitung der
massiven Schäden begonnen, die das Sturmereignis am vergangenen Freitag
zwischen Kurort Rathen und dem Polenztal hinterlassen hat.
Vordringlich wird an der Schadholzbeseitigung nach folgenden Prioritäten
gearbeitet:

  • Sicherung von Gebäuden, öffentlicher Infrastruktur und Zugängen wie
    beispielsweise der Felsenbühne, dem Kiosk Wanderrast am Amselsee
    und der Walthersdorfer Mühle
  • Freischneiden wichtiger Rettungs- und Erschließungswege für das
    Schadgebiet zur Befahrbarkeit durch Forstfahrzeuge wie Harvester
    und Forwarder, das teilweise erforderlich ist, um an die Schadensorte
    im Umfeld der beschädigten Gebäude heranzukommen
  • Wichtige Wanderwege zwischen Bastei und Rathen, die kurzfristig
    freigeräumt werden können wie Basteiweg und Schwedenlöcher
    Die Beseitigung von Sturmschäden zählen auch für erfahrene Waldarbeiter zu
    den gefährlichsten Arbeiten, so dass erhöhte Sicherheitsanforderungen
    einzuhalten sind.
    Einerseits droht Gefahr von oben durch noch hängende Bäume oder große
    Äste, bei denen nicht eingeschätzt werden kann, wann sie herabstürzen.
  • Ihre Ansprechperson
    Lars Richter
    Durchwahl
    Telefon +49 3501 542-166
    Lars.Richter@
    sachsenforst.sachsen.de
    Graupa,
  1. August 2026
    Hausanschrift:
    Staatsbetrieb Sachsenforst
    Geschäftsleitung
    Bonnewitzer Str. 34
    01796 Pirna OT Graupa
    www.sachsenforst.de
    Verkehrsverbindung:
    Buslinie G (Pirna-Graupa)
    Buslinie 83 (Pillnitz-Graupa)
  2. Seite 2 von 2
    Andererseits können die Stämme der übereinander geworfenen Bäume unter großer
    Spannung stehen und beim Durchsägen unkontrolliert mit großer Wucht aufreißen. Dies
    bedeutet eine erhebliche Verletzungsgefahr für die Waldarbeiter.
    Deswegen wird dem Einsatz von Forstmaschinen – wo immer möglich – der Vorzug
    gegeben. Da die engen Wege im Rathener Ortsgebiet die Zufahrt großer
    Forstmaschinen nicht zulassen, führt die Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische
    Schweiz geeignete Maschinen durch das betroffene Sturmschadensgebiet an die
    Schwerpunkte am Ortstrand heran.
    Forstminister Georg-Ludwig von Breitenbuch: „Mit dem schnellen Beginn der
    Aufräumarbeiten durch die Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz von
    Sachsenforst wollen wir die Menschen bei Rathen zügig unterstützen. Die
    Sturmholzaufbereitung in solch einer unübersichtlichen Lage erfordert die höchste
    Konzentration der ausführenden Waldarbeiter. Besucher bitte ich deshalb, die
    Absperrungen zu ihrer eigenen Sicherheit zu berücksichtigen und die Waldarbeiter bei
    ihrer gefährlichen Tätigkeit zu achten.“
    Die betroffenen Waldbereiche sind durch die Allgemeinverfügung des Landratsamtes
    Sächsische Schweiz-Osterzgebirge vom 3. August bis Ende August gesperrt
    (https://www.landratsamt-pirna.de/forst.html).
    Der Bereich mit den betroffenen Wanderwegen kann auf einer Karte unter folgendem
    Link eingesehen werden: https://nationalpark-saechsische-schweiz.de/karte
    Zu betonen ist dabei, dass im Basteigebiet vom großen Basteiparkplatz her sowohl die
    Basteiaussicht, das Basteirestaurant als auch die ein wenig abseits liegende
    Pavillonaussicht weiterhin wie bisher erreichbar und geöffnet sind. Auch alle
    Wanderwege in Richtung Norden zum beliebten Steinernen Tisch, zum Uttewalder
    Felsentor oder nach Stadt Wehlen sind offen. Für den Malerweg ist eine attraktive
    Umleitung eingerichtet. Leidglich in Richtung Rathen ist derzeit noch kein Abstieg
    möglich, bis alle sicherheitsrelevanten Bäume und Starkäste entfernt sind.
    Gesperrt sind demnach aktuell die Wanderwege Schwedenlöcher, Amselgrund und der
    Basteiweg (Aufstieg von Rathen zur Bastei) sowie Teile des Polenztalweges und weitere
    Wegeabschnitte in der Umgebung des Schadgebietes. Aktuelle Sperrrungen und
    etwaige Umleitungen sind hier zu finden: https://nationalpark-saechsische-
    schweiz.de/wegeservice
    Die Dauer der Aufräumarbeiten ist aufgrund der notwendigen Sicherheitsanforderungen
    und schwierigen Geländesituation derzeit nicht abschätzbar.

Weihnachtsbäume aus der Nationalparkregion Sächsische Schweiz

Regionales ist nachhaltiger, als von weit her Transportiertes – auch Weihnachtsbäume. Die gibt es auch dieses Jahr wieder frisch geschlagen bei Sachsenforst:

Weihnachtsbäume aus der Nationalparkregion

Weihnachtsbäume aus der Nationalparkregion Sächsische Schweiz zieren die Weihnachtsmärkte in Dresden, auf der Festung Königstein und im Winterdorf Schmilka. Mitarbeiter der Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsischen Schweiz von Sachsenforst haben für den Weihnachtsmarkt auf dem Dresdner Neumarkt letzte Woche 10 Großbäume zur Verfügung gestellt. Dies sind acht bis zehn Meter hohe Fichten und Douglasien, gewachsen im Forstrevier Bielatal.

Christina Tscheuschner, Referentin für Wald- und Flächenmanagement erläutert: „Weihnachtsbaumkulturen werden etwa auf Leitungstrassen angelegt, wo die Bäume unter den Leitungen nicht so hoch wachsen dürfen. Sie werden mit Jungbäumen bepflanzt, um diese später ausschließlich als Weihnachtsbäume zu ernten – natürlich ohne Pestizide. Unser fleißiges Team, das die Bäume für die berühmten Weihnachtsmärkte geschlagen hat, besteht aus Forstwirten und Auszubildenden, Jugendlichen im Freiwilligen Ökologischen Jahr sowie junge Menschen, die uns im Rahmen des Projekts „Stand up“ der Integrationsgesellschaft Sachsen gGmbH unterstützen. Sie haben in den letzten zwei Wochen 1000 kleine Schmuckbäume gefällt. Wir freuen uns damit zum Adventszauber der berühmten Märkte beizutragen.“

Fast die Hälfte der kleinen Schmuckbäume sind für den Dresdner Neumarkt an der Frauenkirche bestimmt. Die anderen Bäume werden auf der Festung Königstein und im Winterdorf Schmilka für eine vorweihnachtliche Atmosphäre sorgen.

Direkt beim Förster Weihnachtsbäume selber schlagen

Blaufichten, Nordmanntannen, Kiefern – wer eine Handsäge mitbringt, kann seinen Weihnachtsbaum am 3. Adventswochende bei Förstern der Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz im Forstrevier Königstein und im Forstrevier Ottomühle aus der Weihnachtsbaumkultur aussuchen und selbst schlagen.

Im Forstrevier Königstein läuft der Weihnachtsbaumverkauf am 14.12.2024 von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr am Nikolsdorfer Weg (Bielatal Friedhof). Blaufichten und Nordmanntannen können geschlagen werden sowie Schmuckreisig geschnitten.

Im Forstrevier Ottomühle werden an der Lichtleitung zwischen Markersbach und OT Raum am Sonntag, den 15.12. von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr Nordmanntannen, Kiefern und Fichten zum Selbstschlagen angeboten.

Bitte eine eigene Handsäge mitbringen – nur Handsägen sind erlaubt (keine Akkusägen).

Bitte beachten: Kartenzahlung ist leider nicht möglich.

BU:

Foto: C. Tscheuschner

Waldarbeiter der Nationalpark- und Forstverwaltung wählten Fichten und Douglasien in schöner „A-Form“ von acht bis zehn Metern Höhe aus. Sie  werden zum Adventszauber der Weihnachtsmärkte am Dresdner Neumarkt, der Festung Königstein und in Schmilka beitragen. Die Bäume kommen aus dem Forstrevier Bielatal.

Weihnachtsbäume zum selber Schlagen für die gute Stube werden am 14.12. im Forstrevier Königstein und am 15.12. im Forstrevier Ottomühle verkauft.“

Zertifizierte Natur- und Landschaftsführer erhalten Jahresmarken für 2024

In diesen Tagen erhalten aktive Zertifizierte Natur- und Landschaftsführer – kurz: ZNL – in Sachsen Post vom Staatsbetrieb Sachsenforst – kurz: SBS . Jedenfalls diejenigen von ihnen, die einen Gestattungsvertrag oder die neue Lizenzvereinbarung für organisierte Naturveranstaltungen im Staatswald mit SBS abgeschlossen haben. Darin enthalten ist die Jahresmarke für 2024, die ab sofort die Lizenzkarte zieren soll. So weist der Lizenzinhaber (m/w/d) nach, seiner gesetzlichen Pflicht gem. § 11 SächsWaldG nachgekommen zu sein. Man kann trefflich streiten, ob eine solche Pflicht für einige Wenige noch zeitgemäß ist, während sich Millionen Andere unangemeldet auf das freie – auch gebührenfreie – Betretungsrecht des Waldes berufen können. Sei es, wie es sei: eher legen Hähne Eier, als dass in Sachsen alle Waldnutzer vom Gesetzgeber gleich behandelt werden.

Die Sache hat aber auch etwas Gutes. Wer Touren auf Sachsenforstflächen führt und seine Lizenzkarte mit gültiger Jahresmarke

– als Nationalparkführer auch die Plakette mit gültiger Jahresmarke –

vorweisen kann, ist rechtlich auf der sicheren Seite. Das unterscheidet seriöse Anbieter von den schwarzen oder grauen Schafen, die es leider auch gibt. Wie viele Anbieter sich im Schwarz- oder Grautourismus tummeln, entscheidet letztendlich die zahlende Kundschaft.

Sachsenforst informiert über aktuelle Waldpflege- und Forstarbeiten im Forstbezirk Neustadt, Forstrevier Königstein

Die oben aufgeführten Arbeiten im Landeswald können Auswirkungen auf geplante Touren haben und Routenänderungen erfordern. Dies geschieht zur persönlichen Sicherheit unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Wir bitten dafür um Verständnis.

Sachsenforst informiert über aktuelle Waldpflege- und Forstarbeiten im Forstbezirk Neustadt, Forstrevier Berggießhübel

Die oben aufgeführten Arbeiten im Landeswald können Auswirkungen auf geplante Touren haben und Routenänderungen erfordern. Dies geschieht zur persönlichen Sicherheit unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Wir bitten dafür um Verständnis.

Sachsenforst informiert über aktuelle Waldpflege- und Forstarbeiten im Forstbezirk Neustadt, Forstrevier Unger

Die oben aufgeführten Arbeiten im Landeswald können Auswirkungen auf geplante Touren haben und Routenänderungen erfordern. Dies geschieht zur persönlichen Sicherheit unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Wir bitten dafür um Verständnis.