Dass Mäuse springen können, ist kein Geheimnis. Sie lassen sich nur selten dabei beobachten. Mit technischer Unterstützung ist es einfacher. Wie und warum das gemacht wird, erläutert die Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz in folgender Medieninformation:
„Nationalpark mit Zuversicht ins neue Jahr 2026 gestartet
Forschungsprojekt nutzt Fotos und andere Daten für das Training von KI
Mit dem Bild einer mutig springenden Maus aus dem Nationalpark wünscht die Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz von Sachsenforst allen Einwohnern und Besuchern der Sächsischen Schweiz einen guten Start und ein gesundes sowie positiv verlaufendes Jahr 2026.
Das Fotofallenbild der springenden Maus steht stellvertretend für die Vielzahl von Daten, die die Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz von Sachsenforst im Fachbereich Naturschutz, Gebietsentwicklung und Forschung seit mehreren Jahren zusammengetragen hat und weiter erfasst.
Ein erheblicher Teil der Daten wird mithilfe unterschiedlicher automatisierter Mess- und Erfassungsgeräte erhoben. Dazu zählen sogenannte Datenlogger, mit denen Wetter-, Klima- und Bodendaten rund um die Uhr aufgezeichnet und gespeichert werden. Ergänzend kommen automatisierte Erfassungsgeräte wie Fotofallen und Audiorekorder zum Einsatz, mit denen kontinuierlich Bild- und Tonaufnahmen, etwa von Vögeln oder Fledermäusen, erfasst werden.
Sämtliche Daten werden anschließend auf den Servern der Nationalpark- und Forstverwaltung gespeichert. Gemeinsam ist allen Methoden ihre automatisierte Funktionsweise, die sehr störungsarm für die Natur ist. Die Geräte werden lediglich im Rahmen regelmäßiger Wartungen aufgesucht.
KI zur Auswertung und Analyse der großen Datenmengen
Seit kurzem fließen die erhobenen Datenmengen auch in das bundesweite Projekt „KI Nationalpark“ der Nationalen Naturlandschaften e.V., der Universität Freiburg und der Firma biometrio.earth ein. Dort erfolgt eineKI-gestützte, automatisierte Identifikation von Arten und anthropogenen Störungen aus 13 Nationalparken und einem Wildnisgebiet in ganz Deutschland, um Zusammenhänge zwischen Klima, Biodiversität und Nutzung zu analysieren.
Darauf aufbauend wird das Projektteam standardisierte Verfahren entwickeln, um Biodiversität und Störungsfaktoren zu erfassen. Zudem plant es, eine belastbare Bestandsaufnahme der Artenvielfalt in den beteiligten Gebieten und konkrete Handlungsempfehlungen zu erstellen. Ziel ist es, das Management der Schutzgebiete auf wissenschaftlicher Basis zeitnah und kontinuierlich zu optimieren.
Leiter der Nationalpark- und Forstverwaltung Uwe Borrmeister: “Mit der Teilnahme an diesem bundesweiten Forschungsprojekt wollen wir an aktuellen technischen Entwicklungen teilhaben und unsere Kapazitäten in diesem Bereich ergänzen. Die Ergebnisse werden wir dahingehend auswerten, ob sie auch auf die Bedingungen in unserem durch die Sandsteinfelsen geprägten Nationalpark übertragbar sein werden. Auf jeden Fall wird uns die Ausinandersetzung mit diesen Methoden gemeinsam mit den anderen deutschen Nationalparks erhebliche neue Erkenntnisse und wertvollen Erfahrungsaustausch bringen.”
Mehr Infos zum Projekt sind unter folgenden Links zu finden:
https://nationale-naturlandschaften.de/verbandsaktivitaeten/ki-nationalpark
Foto: Fotofalle der Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz
Das Fotofallenbild der springenden Maus aus dem Nationalpark steht stellvertretend für die Vielzahl von Daten, die die Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz von Sachsenforst im Fachbereich Naturschutz, Gebietsentwicklung und Forschung seit mehreren Jahren zusammengetragen hat und weiter erfasst.
Gleichzeitig wünscht die Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz von Sachsenforst damit allen Einwohnern und Besuchern der Sächsischen Schweiz einen guten Start und ein gesundes sowie positiv verlaufendes Jahr 2026.
Hanspeter Mayr
Pressesprecher
________________________________________________________________________________________
STAATSBETRIEB SACHSENFORST | STATE ENTERPRISE SACHSENFORST
Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz | National Park- and Forest Administration
Leiter Stabstelle, Öffentlichkeitsarbeit und Pressesprecher | Head of executive department, public relations and press officer
An der Elbe 4, 01814 Bad Schandau
035022/ 900 615
0173 3796 503
Hanspeter.mayr@smekul.sachsen.de; www.nationalpark-saechsische-schweiz.de „




















